Viele pendeln nach Ried

Lange Arbeitswege kosten viel Zeit und auch Geld.
  • Lange Arbeitswege kosten viel Zeit und auch Geld.
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BEZIRK. (ebe) Lange Anfahrtszeiten oder kurze Wege zu Fuß – der tägliche Weg in die Arbeit ist bei den einen eine zeitaufwendige Sache, bei den anderen sind es nur ein paar Schritte zu Fuß. "Im Bezirk Ried haben Arbeitnehmer eine große Auswahl an Jobs. Mit einer Menge Unternehmen und vielen Arbeitsplätzen können sehr viele eine geringe Entfernung zum Arbeitsplatz genießen", weiß Christoph Wiesner, Leiter der Wirtschaftskammer Ried. Zur Zeitersparnis kommt auch die Spritkostenersparnis. Als Pendler zählt übrigens jeder, bei dem die Adresse des Wohnortes nicht mit der Adresse des Arbeitsplatzes übereinstimmt. Es wird zwischen Pendlern innerhalb der Gemeinde, innerhalb eines Bezirkes, Pendlern innerhalb Oberösterreichs und Bundeslandpendlern unterschieden.

Kurze Wege statt Pendeln
Herbert Gruber aus St. Marienkirchen war beruflich bereits sehr viel unterwegs. Er weiß den Vorteil der Arbeit daheim zu schätzen: "Wenn ich in der Früh aufstehe, genieße ich die Ruhe. Ich habe keine Hektik, muss mir keine Sorgen um die Verkehrssituation machen, sondern starte entspannt in den Tag. Nach dem Frühstück gehe ich in die Werkstatt oder ins Büro und beginne mit der Arbeit." Der Unternehmer betreibt seit 2000 die Schlosserei und Metallgestaltung Gruber in St. Marienkirchen am Hausruck. "Vor allem die Zeitersparnis ist groß. Ich kann jede Minute Arbeitszeit und Freizeit voll und ganz nutzen, ohne viel Zeit auf der Strecke zu verbringen", so Gruber. 7987 Einpendler kommen täglich nach Ried, das ist vergleichsweise sehr viel. Die meisten davon aus den Nachbarbezirken Braunau, Schärding, Grieskirchen und Vöcklabruck. Generell sind es nur wenige Bezirke, in die mehr Rieder auspendeln. "Ried zieht mit seinen Unternehmen sehr viele Arbeitnehmer aus ganz OÖ und darüber hinaus an", erklärt der Leiter der WK Ried. Die Stadt Ried ist übrigens die einzige Bezirkshauptstadt in OÖ, in die mehr Linzer pendeln als umgekehrt. "Das liegt unter anderem an zahlreichen qualifizierten Jobs, die wir anbieten können", weiß Wiesner.

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