26.09.2016, 17:58 Uhr

Verantwortung für die Katze

Ramba Zamba (Foto: Wöhrer)

Nicht nur am Welttierschutztag kümmert sich Beatrix Wöhrer um Katzen

BEZIRK. BEZIRK (isha). "Ein jedes Lebewesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz", lautet die Botschaft von Franz von Assisi. Der katholische Heilige gilt als Schutzpatron von Tieren, Natur und Umwelt. Bereits seit 1931 wird sein Gedenktag am 4. Oktober als Welttierschutztag begangen. Für Beatrix Wöhrer vom Tierschutzverein Ried beginnt Tierschutz im eigenen Haushalt. "Wenn man sich ein Haustier anschafft, muss man vieles bedenken. Neben genügend Platz und Zeit sind die Kosten ein Thema", so die Riederin. Außerdem seien der Lifestyle und die Lebensplanung für die nächsten zehn bis 20 Jahre zu berücksichtigen. "Zum Beispiel sind kleine Katzen für ganz kleine Kinder nicht geeignet, weil sie kratzen. Dasselbe gilt für Hasen, die nicht gerne getragen werden und somit nicht optimal für einen Haushalt mit kleinen Kindern sind." Wöhrer weiß, wovon sie spricht, nimmt sie doch seit beinahe 30 Jahren gemeinsam mit Ehemann Johann ehrenamtlich Haustiere auf und sucht ein neues Zuhause für die Vierbeiner.

Auf die Katze gekommen
2004 gründete Wöhrer gemeinsam mit Petra Wenger den Tierschutzverein, der mit etwa hundert Mitgliedern hauptsächlich über Spenden finanziert wird. "Anfangs haben wir uns hauptsächlich um Hunde gekümmert. Seit die Chip-Pflicht eingeführt wurde, ist das Aussetzen jedoch extrem zurückgegangen. Das Problem sind in den letzten Jahren die Katzen." So wurden heuer bereits um die 150 Katzen aufgenommen und weitervermittelt. "Obwohl es seit 2005 die Kastrationspflicht gibt, wird meines Erachtens wahllos gezüchtet." Wöhrer sieht diese absolute Vermehrung nicht in der Landwirtschaft sondern in Privathaushalten. "Ein ganz großes Problem ist das Anfüttern von Katzen: Streunende Tiere werden gefüttert, aber Verantwortung wird nicht übernommen, infolgedessen werden diese Katzen auch nicht kastriert", beklagt Wöhrer und betont, dass der Tierschutzverein im Moment eine absolute Aufnahmesperre hat. "Wir wären wirklich froh, wenn jemand eine Katze nehmen würde."


KATER "RAMBA ZAMBA"

Überhaupt keine Berhrührungsängste hat der gesellige, ungefähr 6 Monate alte Tigerkater "Ramba Zamba". Er mag alles und jeden auf zwei und auch auf vier Beinen. "Ramba Zamba" ist geimpft, gechippt und kastriert. Freigang ist unbeding notwendig.

MECK MECK MECK
... und mag kein Blatt: Die Domestikation der Hausziege beann vor mindestens 8000 Jahren - die Paarhufer zählen somit zu den ältesten wirtschaftlich genutzten Haustieren. Für diese zirka sechs Monate alte Jungziege suchen wir einen guten Platz bei einem Hobbytierhalter.

KATZE "CINDY"
Die freundliche und ruhige "Cindy" faulenzt gerne auf ihrem Plätzchen. Sie ist eineinhalb Jahre alt und außerdem geimpft, gechippt und steril. Die junge Katze eignet sich gut für eine Familie, sie ist verträglich mit Kindern und Hunden. Cindy kommt auch mit ihren Artgenossen gut zurecht.

LÖWENKÖPFCHEN
Zwei junge, weibliche Löwenköpfchen sind gemeinsam auf Platzsuche. Sie sind an ein Leben im Freien gewöhnt und wünschen sich ein großzügiges Gehege. Löwenkopfkaninchen sind eine Zwergkaninchenrasse. Ihr eindeutiges Merkaml ist die lange Mähne am und um den Kopf.

SCHÄFERMISCHLING

Ein dreijähriger Schäfermischling sucht ein neues Zuhause bei einem erfahrenen Hundehalter. Der junge beigefarbene, mittelgroße Hund ist geimpft und gechippt. Kinder und Kleintiere sollten im neuen Zuhause nicht sein.

HAUSKATZEN
Zur Zeit suchen wir für verwilderte Hauskatzen Plätze auf Bauern- oder Reiterhöfen. Sie sind allesamt kastriert und parasitenbefreit. Die Katzen sind an ein Leben im Freien gewöhnt unf oft nicht auf den Menschen geprägt. Ein trockener Schlaf- und Freßplatz genügt ihnen.

HUNDEWELPEN
Zwei Hundewelpen - ein Rüde und eine Hündin - wären noch da! Sie sind am 21. Juni 2016 geboren und sehr soziale Tiere.
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