17.01.2018, 21:58 Uhr

Was macht das Leben aus?

Eine Kurzgeschichte über Gefühle, die uns im Leben immer wieder begegnen ... Zum Nachdenken, Eintauchen und Nachwirken lassen ... Viel Freude beim Lesen.

Herr JEMAND ist unterwegs. Mitten drin im Lauf des Lebens. Natürlich ist er nicht alleine ... Es begleitet ihn der fromme WUNSCH. Herr Jemand hofft die ERFÜLLUNG zu treffen. Da die ERWARTUNG aber nicht eintrifft, überkommt ihn die TRAURIGKEIT.
Zu der Traurigkeit gesellt sich die herbe ENTTÄUSCHUNG und fragt: "Kann denn nie etwas klappen!?" Erfüllt von WUT und ZORN wandert Herr Jemand weiter. "Mit anderen meint es das Leben so viel besser.", spricht der NEID.
Da kreuzt die HOFFNUNG seinen Weg und erinnert Herrn Jemand an die GEDULD. Auch er würde seine CHANCE bekommen, er müsse sie nur wahrhaben. Und mit einer Portion GLÜCK würde auch sein Wunsch in Erfüllung gehen.
Aber da kommt der ZWEIFEL auf: "Glaubst du, du bist auf die Zuckerseite des Lebens gefallen!?" fragt er Herrn Jemand und verunsichert ihn. Er bekommt ANGST vor der ungewissen Zukunft.
Beruhigend mischen sich die ZUVERSICHT und das VERTRAUEN in das Gefühlschaos. Und stärkend kommt der MUT dazu. Die SELBSTVERWIRKLICHUNG und die richtige Portion EGOISMUS beflügeln Herrn Jemand und führen ihn zu RUHM und ERFOLG. Die ANNERKENNUNG und WERTSCHÄTZUNG sind von nun an seine Wegbegleiter.
Weiters gesellen sich aber auch die EITELKEIT und der STOLZ hinzu und die GIER flüstert ihm ins Ohr: "Ich will mehr, mehr von allem!" Da haben der GRÖSZENWAHN und der HOCHMUT ein leichtes Spiel. Und bekanntlich kommt der Hochmut ja vor dem Fall ...
Gott sei Dank gewähren da die EINSICHT und der gute RAT Einhalt und lassen Herrn Jemand auf den Boden der Tatsachen zurückkehren. Die REALITÄT öffnet ihm die Augen. Die LIEBE und BARMHERZIGKEIT lassen Herrn Jemand warmherzig gegenüber den Mitmenschen werden und er erkennt: "Weniger ist immer noch genug!"
Herr Jemand begegnet der ARMUT und die GÜTE lässt ihn teilen. Die TOLERANZ akzeptiert die andere Meinung und das anders Sein und lässt die Welt in HARMONIE und WOHLWOLLEN erstrahlen. Da meinen der FRIEDE und die FREUDE zu Herrn Jemand: "Sieh doch nur wie wunderbar unsere Welt ist, wenn LIEBE, GÜTE, WARMHERZIGKEIT und TOLERANZ diese regieren!"
Und Herr Jemand freut sich über die unerschöpfliche VIELFALT auf unserer Mutter Erde.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein wunderbares Jahr 2018.
Möge es zahlreiche, schöne Überraschungen für uns bereithalten.

Cornelia Schäpe - www.maerchenzeit.net
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