21.06.2017, 06:30 Uhr

Reiseapotheke: Das muss mit in den Urlaub

Urlaubsreif? Nur nicht auf die Reiseapotheke vergessen (Foto: yarruta/panthermedia)

Fit in den Urlaub – und auch wieder nach Hause: das darf in der Reiseapotheke nicht fehlen.

BEZIRK. Für einen unbeschwerten Urlaub sollte man rechtzeitig seinen Impfstatus prüfen und die Reiseapotheke nicht vergessen. Eine Basisimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Hepatitis B und Typhus sollte durchgeführt werden. Je nach Reiseland können zusätzliche Impfungen wie Gelbfieber, Cholera und Tollwut sinnvoll sein. Was man für bestimmte Gebiete genau braucht, kann man beim Hausarzt, in den öffentlichen Apotheken und Reisebüros erfahren. Die Impfungen bieten nur dann Schutz, wenn sie rechtzeitig verabreicht werden. Manche Impfungen müssen bis zu 8 Wochen vor der Abreise durchgeführt werden.

Mini-Apotheke für unterwegs

Nicht nur für Fernreisen sondern generell im Urlaub ist die Reiseapotheke notwendig. Sie soll folgende Medikamente beinhalten: Arzneimittel gegen Schmerzen und Fieber, Allergien, Reisekrankheit, Übelkeit bzw. Erbrechen und Durchfall. Bei fieberhaftem Durchfall sollte man unbedingt einen Arzt kontaktieren. Reisende, die chronisch krank sind sollen eigene Dauermedikamente (Blutdruck, Diabetes..) immer im Handgepäck vorrätig haben. Auf Flugreisen ist es für insulinpflichtige Diabetiker wichtig, außer einer ausreichenden Menge an Insulin, auch Messutensilien bei der Hand zu haben. Sollten Sie Spritzen und Injektionsnadeln mitführen müssen ist eine ärztliche Bescheinigung sinnvoll. Insulinpflichtige Patienten müssen daran denken, dass Hitze Insulin schadet, ebenso wie Frost oder starke Erschütterungen. In die Reiseapotheke gehören ein Thermometer, Verbandmaterial, Desinfektionsmittel und Mittel gegen Sonnenbrand und Juckreiz nach Insektenstichen. Einen Impfpass und einen Ausweis über chronische Erkrankungen (Diabetes, Markumar-Pass) soll man auch bei sich haben.
Und noch etwas: Auch wenn die Medikamente im Ausland besonders kostengünstig sind, sollten man sie nicht kaufen, sehr oft handelt es sich um Fälschungen, deren Wirksamkeit ungewiss ist.
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