20.12.2017, 07:40 Uhr

Was tun gegen den Neujahrskater?

Nach übermäßigem Alkoholkonsum wartet der Kater am nächsten Tag. (Foto: Yeko Photo Studio/Fotolia)

Einen Garantieschein für katerfreies Erwachen gibt es nicht. Aber gute Tipps um einen "Hangover" vorzubeugen.

BEZIRK. Wiener Walzer, Feuerwerk, deftiges Essen, Glücksbringer, gute Laune und natürlich ein Glas Sekt zum Anstoßen auf das neue Jahr. Rund 2 Millionen Flaschen Sekt werden zum Jahreswechsel in Österreich getrunken. Bleibt es jedoch am letzten Abend des Jahres nicht bei einem Gläschen, sondern wird etwas tiefer ins Glas geschaut, so wacht der eine oder andere mit so manchen üblen Beschwerden im neuen Jahr auf. Kopfschmerzen, Übelkeit oder Licht- und Geräuschempfindlichkeit sind unter anderem Symptome, die mit dem sogenannten „Kater“ einhergehen können. Wissenschaftlich kann die Ursache der Symptome noch nicht eindeutig belegt werden.

Der klassische "Kater"
Alkohol wird im Körper durch Enzyme in der Leber abgebaut. Dabei muss der Körper große Anstrengungen leisten, die häufig in Katersymptomen enden. Des Weiteren kann Alkohol die Wasserausscheidung über die Niere ankurbeln, was zu einer Dehydration, also einer Austrocknung des Körpers führt, das wiederum kann Kopfschmerzen und Schwindel verursachen und es werden Mineralstoffe und Elektrolyte verloren.
 "Um einer Dehydration entgegen zu wirken, empfiehlt es sich zu jedem Glas Alkohol ein Glas Wasser zu trinken. Das allerdings ist kein Garantieschein für ein katerfreies Erwachen", weiß Diätologe Thomas Weigel. Bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol ist die beste Prophylaxe für einen „Hangover“.

Kein Heilmittel
Heilmittel gegen einen Kater gibt es nicht. Durch verschiedene Maßnahmen können aber die Beschwerden gelindert werden. Den Flüssigkeitsverlust gleicht man am besten mit Mineralwasser und verdünnten Fruchtsäften aus. Um den Mineral-und Elektrolytverlust auszugleichen, empfiehlt es sich, Lebensmittel mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen sowie Salz aufzunehmen. Dazu eignen sich besonders gut Gemüse, Obst, Fisch und Vollkornprodukte. 
"Wie wär’s mit schnellen Pizzabrötchen zum Neujahrsbrunch? Vollkornbrotscheiben überbacken mit einer Creme aus Topfen, Käse, Sardellen, Essiggurken, Paprika und Mais und dazu eine Schüssel Rote-Rüben-Salat und ein großes Glas Mineralwasser/Orangensaft gespritzt? Diese rasch zubereiteten Gerichte und Speisen können dem Körper helfen, die Auswirkungen der letzten Nacht etwas zu lindern", ergänzt Diätologiestudentin Kartin Ebetshuber.
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