08.12.2017, 10:22 Uhr

Begeisterung für helfende Berufe

Gesundheitsberufe werden immer gefragt sein, die Nachfrage nach Altenpflegekräften ist hoch und wird bereits in naher Zukunft massiv steigen. Die Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Ried ist die ideale Vorbildung für Pflegeberufe – die Schüler/innen sind mit Begeisterung und Engagement bei der Sache und beweisen Einfühlungsvermögen und Aufgeschlossenheit für soziale Themen.

Viele Absolvent/innen der dreijährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe gehen nach ihrem Abschluss einer Ausbildung im Gesundheitsbereich nach, auf die die Schule mit ihrem Zweig „Gesundheit und Soziales“ besonders gut vorbereitet. So bietet der Lehrplan etwa eine Auseinandersetzung mit Zivilisationskrankheiten, Krebserkrankungen und speziellen Erkrankungen des höheren Alters. Konkrete Pflegemaßnahmen am Krankenbett werden ebenso trainiert wie der Umgang mit Schwerkranken oder die Verarbeitung von Verlust und Tod.

Viele Schüler/innen sind sehr begeistert von den Berufsbildern der Pflegeberufe und absolvieren bereits ihr zweimonatiges Praktikum in einer Alten- oder Pflegeeinrichtung. „Ich werde heuer mein Praktikum in einem Altenheim absolvieren, weil ich den Umgang mit alten Menschen mag. Man kann so viel von ihnen lernen und ich will ihnen auch helfen“, meint Kristina Eder aus der 2AG, sehr überzeugt von ihrer Wahl.

Die einjährige Pflegeassistenz und die zweijährige Pflegefachassistenz kann man sofort im Anschluss an die Fachschule absolvieren, für die dreijährige Diplomkrankenpflege an der FH wird eine Studienberechtigungsprüfung angeboten. Auch die Ausbildung zum/zur Familienhelfer/in und zum/zur Altenfachbetreuer/in findet großes Interesse.

In der Fachschule für wirtschaftliche Berufe gibt es keine Mathematik und keine zweite Fremdsprache. Da die Abschlussprüfungen nicht zentral vorgegeben sind, ist es an diesem Schultyp noch möglich, die individuellen Interessen und Stärken der Schüler/innen zu berücksichtigen und auch auf Schwächen intensiver einzugehen. Und – last but not least – hat man mit dem Schulabschluss zwei abgeschlossene Berufe in der Tasche: den Bürokaufmann/die Bürokauffrau und den Restaurantfachmann/die Restaurantfachfrau. Auch hier finden Absolvent/innen ein breites Betätigungsfeld.
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