10.11.2016, 10:02 Uhr

Gerüchte um Handys für Flüchtlinge

Die Caritas kauft Flüchtlingen kein Handy. (Foto: alho007/panthermedia)

Die Caritas dementiert abermals wiederkehrende Gerüchte: Caritas kauft Flüchtlingen keine Handys

RIED. In letzter Zeit häufen sich im Bezirk Ried die Gerüchte, dass die Caritas Flüchtlingen Handys bezahlt. „An diesen Geschichten ist kein Fünkchen Wahrheit dran. Die Caritas bezahlt keine Handys, Gesprächsgebühren oder verteilt Gutscheine für iPhones – weder für Asylwerber noch für andere Personen“, stellt Berta Burghuber von der Regionalcaritas im Bezirk Ried klar.
Es sind meist Vorfälle, die die Freundin einer Tante des Nachbarn beobachtet haben will: Ein Asylwerber geht in ein Handyfachgeschäft, verweist auf die Caritas und fordert ein Handy an. „Seit Herbst 2015 werden diese frei erfundenen Geschichten weitererzählt, um die Caritas zu schädigen“, sagt Berta Burghuber von der Regionalcaritas. Asylwerber erhalten von der Caritas nur die Leistungen aus der Grundversorgung, finanziert von Bund und Land, ausbezahlt. In einem Selbstversorger-Quartier erhalten sie täglich 5,50 Euro Lebensmittelgeld, um damit selbst einzukaufen und zu kochen. Einmal jährlich erhalten sie dazu Bekleidungsgutscheine im Wert von 150 Euro sowie pro Schulkind 200 Euro Schulgeld im Jahr. Nähere Informationen zu den Leistungen, die Asylwerber erhalten, im Internet unter www.caritas-linz.at
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