18.10.2016, 09:58 Uhr

Lernen fürs Leben mit der HBLW Ried

Die HBLW Ried hat ihr Projekt "Zeitzeugen im Geschichte Unterricht" bereits eingereicht. (Foto: HBLW Ried)

Die BezirksRundschau sucht mit der Aktion "Lernen fürs Leben" die besten Schulprojekte in OÖ.

BEZIRK (kw). In der Schule lernen Kinder nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen. Schule ist mittlerweile viel mehr. Es werden Freundschaften geschlossen und wichtige soziale Werte wie Respekt, Toleranz und Pünktlichkeit vermittelt.

Der Schulunterricht ist kein Selbstzweck, sondern soll auf das spätere Leben vorbereiten. "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir", so eine bekannte Waisheit. Die Begeisterung für einzelne Unterrichtsfächer und den Lernstoff werden im Projektunterricht geweckt. Vor allem die Kreativität und Selbstständigkeit der Kinder und Jugendlichen können so ganz besonders gefördert werden.

Aktion "Lernen fürs Leben"
Aus diesem Grund holt die BezirksRundschau die besten Schulprojekte des Landes vor den Vorhang. Alle Schulprojekte aus allen Schulstufen, die im Unterricht entstanden sind, können bei "Lernen fürs Leben" eingereicht werden.
Egal ob die Projekte bereits abgeschlossen sind oder aktuell noch laufen. Aus allen abgegebenen Projekten kürt die BezirksRundschau mit einer Fachjury nach abgelaufener Einreichfrist die Bezirkssieger.

Die HBLW Ried hat ihr Projekt bereits eingereicht. Die Schülerinnen der 4AI und der 4BI erleben ihren Unterricht einmal ganz anders – nämlich hautnah. Grund dafür ist das Projekt "Zeitzeugen im Geschichteunterricht".
Die Jugendlichen befragten Zeitzeugen über ihr Leben während des Krieges. Auch Themen wie Schulwesen, ärztliche Versorgung und Ernährung waren Teil des Gesprächs. Die Ergebnisse präsentierten die Schülerinnen dann im Unterricht. Besonders interessante Interviewpartner wurden in die Schule eingeladen.

Die Schülerinnen sind von dem Projekt überzeugt: "Wenn ein Mensch, der damals live dabei war zum Erzählen beginnt, dann versteht man, wie es damals wirklich war. Schmerz, Leid, Hunger, Verachtung und Hass haben sie am eigenen Leib verspürt." Mit der Aktion soll die Geschichte der Vorfahren anschaulich gemacht werden. "Wenn Zeitzeugen berichten, vermitteln sie mehr als nur 'Stoff'. Es wird Solidarität gefordert, mit denen, die Armut, Krieg und Leid auch heute noch erfahren. In Zeiten von Anspruchsdenken und Wutbürgertum sind das wichtige Einsichten – Lernen fürs Leben also", ist Projektinitiatorin Maria Planitzer überzeugt.

Tolle Preise für die Sieger
Nicht nur die HBLW Ried, zahlreiche andere Schulen haben ihr Projekt bereits eingereicht. Sie alle haben die Chance bei der großen Abschlussveranstaltung am 29. November im Raiffeisen-Forum in Linz ausgezeichnet zu werden.

Alle Preisträger erhalten eine Trophäe und eine Urkunde. Darüber hinaus gibt es Sachpreise im Wert von mehr als 20.000 Euro und einen Sonderpreis für Kindergartenprojekte. Der Preis wird an das gesamte Team übergeben: Projektleiter, Schüler und Direktoren.
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