19.05.2017, 13:53 Uhr

Lohnsburg holt sich den Gesundheitsförderpreis

1. Preis: Lohnsburg am Kobernaußerwald, v.l.: Landesrätin Mag.a Christine Haberlander, Arbeitskreisleiterin Elisabeth Spitzlinger, Hedwig Baumgartner, Claudia Reisecker, Margit Gattringer, Bürgermeister Maximilian Mayer (Foto: Land OÖ/Stinglmayr)

Mit dem Projekt "Daheim im Alter" setzt die Gesunde Gemeinde ein deutliches Signal für Gesundheit.

LOHNSBURG. Zum 19. Mal wurde heuer der Gesundheitsförderungspreis des Landes Oberösterreich im Rahmen des Netzwerkes „Gesunde Gemeinde“ vergeben. Unter den 27 eingereichten Projekten holte sich die Gemeinde Lohnsburg am Kobernaußerwald den Siegerscheck in der Höhe von 2.000 Euro, vor Adlwang (Steyr-Land) und Freistadt. Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander überreichte die Preise in den Linzer Redoutensälen.

Siegerprojekt „Daheim im Alter“

So lange wie möglich im eigenen Zuhause bleiben und alt werden zu können stellt für viele Menschen ein großes Anliegen dar. Diesen Wunsch griff die „Gesunde Gemeinde“ Lohnsburg mit dem Projekt „Daheim im Alter" auf. Dieses soll ältere Menschen unterstützen, ein soziales Netzwerk aufzubauen und ein gesundes und selbstständiges Leben im eigenen Heim führen zu können. Zum angebotenen Programm zählen etwa die Zeitbank 55+, ein gemeinsamer Mittagstisch und Trauerbegleitung. Über Sprachkurse und gemeinschaftliche Aktivitäten sollen die sozialen Kontakte und das Selbstbewusstsein gestärkt und die Gedächtnisleistung in Schwung gehalten werden. Für die Teilnehmenden entwickelte sich die „Gesunde Gemeinde“ zu einem verlässlichen Partner, denn das Projekt wird bereits seit vier Jahren umgesetzt und entwickelt sich über neue Aktivitäten und Beteiligte laufend weiter.

Lohnsburg ist damit Vorbild für viele Gemeinden. „Der Preis soll in erster Linie Anreiz sein für noch mehr innovative Aktivitäten im Bereich der kommunalen Gesundheitsförderung. Wir holen Ideen der Gesunden Gemeinden vor den Vorhang, die auf kreative Art die Bevölkerung zu gesundheitsbewusstem Verhalten motivieren. Dadurch erhalten auch andere Gemeinden wertvolle Anregungen“, so Haberlander.
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