12.08.2016, 12:24 Uhr

Mit dem GPS hinaus in die Natur

Geocaching lockt die ganze Familie in die Natur (Foto: auremar/Fotolia)

Geocaching ist eine Sportart, die bei Jung und Alt die Begeisterung für die Natur weckt.

BEZIRK. Geocaching ist eine moderne Schatzsuche mit einem GPS-Gerät. Es gibt sogenannte "Geocacher", die in der Natur einen Schatz samt Logbuch verstecken. Die Koordinaten dieses Verstecks veröffentlichen sie im Internet. Andere Geocacher machen sich mit Hilfe dieser Koordinaten und einem GPS-Gerät oder einem Smartphone auf die Suche nach diesem Versteck. Sie tragen sich vor Ort in das Logbuch mit Nickname und Funddatum ein. Anschließend wird die Dose wieder exakt an die gleiche Stelle zurückgelegt, damit ihn auch der nächsten Geocacher findet. Zu Hause kann der Fund im Internet mit Kommentar geloggt werden.
Hans Hörandner aus Hohenzell hat sich 2013 das erste Mal auf die Suche nach einem Cache gemacht. "Es ist jedes Mal wieder ein tolles Erlebnis, wenn ein Cache gefunden wird. Gerade mit Kindern ist eines perfekte Freizeitbeschäftigung." Er verwendet eine Handy-App um zu navigieren. "Gerade für Einsteiger macht es eine App wesentlich einfacher als ein GPS-Gerät. Die App zeigt Landkarten und eine Navigation zu den Koordinaten des Caches", so Hörandner.

Von Familie bis Profisportler

Versteckt sind übrigens mehrere Cache-Arten. Von einfachen Caches für Familien, die man auch mit kleinen Kindern erreichen kann, bis hin zu Kletter-Caches in Felswänden oder Unterwasser-Caches. Hörandner hat auch auf Reisen schon Caches gesucht: "Ein toller Cache liegt übrigens ganz in unserer Nähe. Um ihn zu finden musste ich auf die Insel beim Wildenauer Badesee schwimmen", verrät er. Etwas schwerer zu knacken sind die “Mulitcaches”. "Das ist eine Folge von Caches, welche mit Fragen oder Rätselaufgaben am Ende die finalen Koordinaten ergeben. Sie sind auch für erfahrene Cacher eine knifflige Sache", so der Hohenzeller.

Geocaches werden in drei Kategorien bewertet: Größe, Schwierigkeit und Gelände. Sie sind weltweit versteckt. Am Berg, im Wald, in Parks, und in Stadtzentren. Heute existieren über 2,2 Millionen Geocaches, davon über 44.000 allein in Österreich. "Das Besondere sind die schönen Plätze in der Natur. Cacher verstecken oft an ihren Lieblingsplätzen oder Plätzen mit schöner Aussicht ein Cache, das sind Orte, an die man sonst nie kommen würde", ist der Geocacher begeistert.

Tipps für Anfänger:

- Einfach bei geocaching.com kostenlos anmelden
- Handy-App herunterladen und Cache aussuchen
- Auf Schwierigkeit, Gelände oder Größe des Caches achten - besser mit einem einfachen beginnen, und sich dann steigern
- Bei Touren ist es immer gut, einen Stift dabei zu haben, um sich ins Logbuch einzutragen
- In Ried und Umgebung gibt es bereits einige Caches, sie werden immer mehr. Im Rieder Holz, zwischen Aurolmünster und Ried gibt es eine nette Runde, auch rund um Hohenzell oder im Hausruck sind so manche "Schätze" versteckt
- Einen Überblick über alle Caches gibt es auf der Homepage www.geocaching.com
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