26.07.2017, 09:20 Uhr

Palliativstation in Ried wird saniert

Palliativstation am Schwerpunktkrankenhaus Ried. (Foto: Krankenhaus Barmh. Schwestern Ried, Fotograf: Hirnschrodt)

Ab September übersiedelt die Palliativstation am Krankenhaus Ried vorübergehend aufgrund von Sanierungsarbeiten.

RIED. Die Palliativstation am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried muss im Herbst saniert werden. Erneuert werden das Dach, Böden und auch die Terrassen müssen saniert werden. Im Winter kann das runderneuerte Gebäude wieder bezogen werden. Die stationäre Betreuung unheilbar kranker Patienten ist seit 1998 am Standort der Palliativstation etabliert. Im Bereich der Mitbetreuung Schwerkranker auf anderen Stationen bestand aber noch Aufholbedarf. Das Palliativ-Team unter der Leitung von Christian Roden steigerte die Patientenkontakte auf den Akutstationen von knapp 20 auf mittlerweile über 100 im Monat. Mittlerweile sind zwei Mitarbeiter der Palliativstation (Arzt und Pflegefachkraft) ausschließlich im sogenannten Konsiliardienst tätig. In der onkologischen Tagesklinik ist die Palliativbetreuung bereits integraler Bestandteil.

Renovierung der Palliativstation

Die nun anstehenden Renovierungsarbeiten dienen dazu, den Betrieb der Palliativstation auch auf baulich und technisch hohem Niveau in Zukunft am bestehenden Standort fortsetzen zu können. Um die Bauarbeiten zügig umsetzen zu können, ist eine vorübergehende Übersiedlung notwendig. Die stationäre Betreuung der Patienten wird daher von September 2017 bis Jänner 2018 auf einer Ausweichstation stattfinden. Die Anzahl der Betten (10) muss dazu nicht verringert werden, es wird in dieser Phase jedoch auch Zweibettzimmer geben.
Im Jahr 2018 wir das 20-jährige Bestehen der Palliativstation St.Vinzenz in einem runderneuten Gebäude gefeiert. Der OÖ Hospiz- und Palliativtag wird aus diesem Anlass in Ried stattfinden.
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