13.10.2017, 10:57 Uhr

Ried: Der Gastro-Öli schützt die Umwelt

Der Gastro-Öli hat Platz für 25 Liter Altspeiseöl und -fett. (Foto: BAV)

Öli-Verwender in der Gastronomie schützen nicht nur die Umwelt. Sie werden jetzt auch belohnt.

BEZIRK. In Österreich müssen Altöle und -speisefette getrennt gesammelt und gesondert
Egal ob Restaurant, Imbissbude, Großküche, Catering oder Veranstaltung: Für die Gastronomie gibt es den 25-Liter Gastro-Öli. Erhältlich und auch abzugeben ist er in allen Altstoffsammelzentren. Nicht nur rechtlich ist damit jeder auf der sicheren Seite. Auch ein wichtiger Beitrag für die Umwelt wird geleistet. Gebrauchte Speiseöle und -fette sind wertvolle Rohstoffe. So entsteht in österreichischen Biodieselraffinierien aus einem Liter Altöl ein Liter Biodiesel. Seit Einführung des Ölis im Jahr 2001 wurden bereits mehr als 13 Millionen Liter fossiler Diesel ersetzt und rund 37.000 Tonnen CO2 für den Klimaschutz eingespart.
Der Gastro-Öli ist ein günstiger Mehrwegbehälter. Der erste Kübel wird bezahlt, jeder weitere wird bei Abgabe eines vollen Ölis im ASZ durch einen leeren und gereinigten Kübel ersetzt. "Ob Schnitzel, Pofesen oder gebackene Leberknödel, in unserer Jausenstation fällt vor allem in der kalten Jahreszeit viel Altspeiseöl an. Die Abgabe im ASZ ist praktisch und geht auf der regelmäßigen Entsorgungstour von Altstoffen einfach mit", ist Gabriele Feichtinger, Wirtin in der Jausenstation Feichtinger in Hohenzell, sicher. Ihr Tipp: Das heiße Öl nach dem Schnitzelbacken in einer Blechdose (z.B. alte Sauerkrautdose) abkühlen lassen und erst abgekühlt in den Öli einfüllen."

Sammeln wird jetzt belohnt!
Wer vier volle Gastro-Ölis ins ASZ bringt, bekommt eine 10l Frivissa-Öldose als Dankeschön! Sammelpässe erhalten Sie per Post oder in Ihrem nächsten ASZ. Aktion gültig solange der Vorrat reicht!
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