16.08.2016, 13:19 Uhr

Unfallschäden: unbedingt dokumentieren

(Foto: Fabio Balzaretti/Fotolia)
RIED (ebe). Täglich bringen uns Auto, Motorrad oder Fahrrad in die Arbeit, und wieder retour. Darin steckt allzu oft die Gefahr, in einen Unfall verwickelt zu sein. Wenn es soweit kommt, ist am wichtigsten, sofort Erste Hilfe zu leisten, Hilfe zu holen und die Unfallstelle abzusichern. Nachdem die Polizei informiert geht es an die Dokumentation. "Die Unfallbeteiligten haben sämtliche Unfall-Umstände festzuhalten, von Verletzungen, Beschädigungen bis hin zu Unfallsituation. Außerdem müssen die Namen und Adressen aller Beteiligten und Zeugen, die Versicherungen der Beteiligten und die Daten der involvierten Fahrzeuge aufgezeichnet werden", weiß Sallaberger, Versicherungsexperte in Ried. Er empfiehlt die Meldung eines Unfalles innerhalb kürzester Zeit, maximal einer Woche. Meldepflichtig ist sie bei der eigenen oder gegnerischen Kfz-Versicherung und gegebenenfalls der eigenen Rechtschutzversicherung. Ein vollständig ausgefüllter Unfallbericht, die Mitteilung über die Anzeige der Polizei und die Angabe der beteiligten Fahrzeuge und Personen sind grundlegend, um einen reibungslosen Ablauf mit der Versicherung zu gewährleisten. "Wir sind bei unseren Kunden gerne bereit, in der Abwicklung der Schäden behilflich zu sein. Eine spezielle App liefert außerdem hilfreiche Tipps beim Unfall und ermöglicht eine sofortige Weiterleitung von Fotos und Infos in das Versicherungsbüro", so der Experte.


- Ein Wildschaden ist immer der Polizei zu melden, falls ein Haftpflichtschaden aus dem Unfall entstanden ist (z.B. Lenkrad verrissen und den Zaun eines Gartens beschädigt) ist dieser Unfall auch der Haftpflichtversicherung zu melden.
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