10.09.2014, 12:42 Uhr

300 Landwirte beim Sommergespräch

(Foto: OÖ Bauernbund)
PETERSKIRCHEN. Mehr als 300 Landwirte folgten der Einladung zum Sommergespräch des OÖ Bauernbundes Ende August auf den Hof der Familie Hörandner in Peterskirchen. Beim Rundgang durch den modernen Laufstall für 37 Kühe bildeten sich rege Diskussionsrunden um die Themen Stallbau und Tierzucht. Im anschließenden Referat erteilte Johannes Abentung, Direktor des österreichischen Bauernbundes, der Forderung nach neuen Steuern eine klare Absage: "Neue Vermögenssteuern würden die Haus- und Grundbesitzer sowie die Landwirtschaft massiv treffen. Als Landwirte müssen wir klarstellen, dass unser Grund und Boden sowie die Stallungen und Gebäude ein Betriebsvermögen ins, das der österreichischen Lebensmittelproduktion dient. Eine Besteuerung würde unsere heimischen Lebensmittel verteuern." Für Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ, sind die Rahmenbedingungen, unter denen österreichische Bauern produzieren können, ein zentrales Thema. "Einen Schwerpunkt wollen wir durch die Stärkung der Jungübernehmer in der neuen GAP-Förderperiode setzen, wodurch der Start für Jungübernehmer mit einer zusätzlichen Unterstützung erleichtert wird."
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