17.08.2016, 12:35 Uhr

Die Neos plaudern im Sommer

Spange 3 oder Fachhochschulstandort - die Neos Ried über ihre Standpunkte und Beweggründe.

RIED (ebe). Eine lockere Runde saß im August beim Kaiserhof in Ried zusammen, und plauderte über die aktuellen Standpunkte der Neos in Ried und darüber hinaus. Mit dabei Günter Kitzmüller, Neos-Gemeinderat in Ried, Elisabeth Kitzmüller und Erwin Seifriedsberger von den Neos Ried, Karin Doppelbauer, Gründungs- und Vorstandsmitglied und Gerd Oismüller, Landeskoordinator.
Die Neos, eine Bürgerinnenbewegung, ist sachpolitisch orientiert. "Wir sammeln zuerst Daten und Fakten, ziehen Experten zu Rate und schauen, was es wirklich braucht. Erst dann treffen wir Entscheidungen", erklärt Elisabeth Kitzmüller.

"Umfahrung nur mit Tunnel"

So auch im Falle der Spange 3 in Ried. "Die von uns geforderte Verkehrsstromanalyse wurde abgelehnt. Allerdings wäre das aus unserer Sicht die Basis für den Bau der Umfahrung", erklärt Seifriedsberger. Und Günter Kitzmüller betont: "Wir stimmen der Umfahrung auf jeden Fall zu, wenn der Bedarf dafür gegeben ist. Allerdings nur als Tunnelvariante, das ist für Anrainer und Landwirte die beste Lösung." Auf die Frage der klaren Mehrkosten antwortet er: "Nicht alle großen Investitionen im Verkehrsbereich müssen in Ballungszentren fließen."

Mehr Technik statt Agrar

Der Fachhochschulstandort Reichersberg wurde in den letzten Monaten stark in den Vordergrund gestellt. Die Neos plädieren allerdings klar für einen möglichen Standort in Ried. "Egal ob Infrastruktur oder Verkehrssituation, Ried hat klare Vorteile. Außerdem geht der Agrarbereich mehr und mehr zurück. Stattdessen warten zahlreiche Betriebe in Ried und Umgebung auf technische Fachkräfte, die wir mit einer Fachhochschule in der Region ausbilden könnten", so Kitzmüller. Auch eine Einbindung der FH am Rieder Krankenhaus ist für ihn denkbar.
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