25.11.2016, 11:50 Uhr

China setzt auf österreichisches Know-how im Wintersport

(Foto: jogyx/Fotolia)

Die Olympischen Winterspiele finden 2022 in China statt. Aus diesem Grund wittern Chinesische Investoren nun gute Geschäfte im eigenen Land.

RIED (kw). "Mehrere Investoren aus China haben sich bei uns aber auch bei anderen Firmen aus der Region gemeldet", berichtet Franz Föttinger, Geschäftsführer von Fischer Sports.
Die Anfragen der Interessenten sein unterschiedlicher Natur. So wollen laut Föttinger die einen Fischer-Produkte vertreiben beziehungsweise Produktionspartner werden. Wiederum andere wären konkret an der Marke Fischer interessiert. Grund dafür seien die Olympischen Winterspiele, die 2022 in Peking ausgetragen werden.

Der chinesischen Regierung fehlt das Know-How im Wintersportbereich. Wie Föttinger berichtet, wollen sie dieses Wissen nun aus Österreich importieren.
"Die Regierung will den Skisport in China forcieren. Aktuell gibt es rund 50 größere Skigebiete. Der Plan der Chinesen ist, diese Zahl zu verdoppeln", so Föttinger.

Neben dem riesen Potenzial an zu verkaufenden Sportartikeln, prognostiziert Föttinger auch steigendes Interesse für Skiurlaube in Österreich: "Wenn die chinesische Bevölkerung im eigenen Land lernt Ski zu fahren, könnte sich das auch positiv auf den österreichischen Wintertourismus auswirken."

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