06.10.2017, 11:10 Uhr

Der neue Innviertler Bildungskatalog ist da

Chris Müller, Andreas Fill, Irene Wiesinger, Andrea Eckerstorfer und Martin Schoiswohl (v.l.).

Das Innviertel zeigt mit dem Bildungskatalog vor, wie Schulen und Wirtschaft gelungen kooperieren können.

GURTEN, INNVIERTEL. (ebe) Die Steuergruppe "Bildung" bei Hot Spot! innviertel hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Warum? Weil am 5. Oktober der neue Bildungskatalog vorgestellt wurde. Und die Ansprüche an die Neuauflage waren hoch: In sattem rot erstrahlt die frischgedruckte und doppelt so dicke Katalog. Auf 56 Seiten sind mehr 130 konkrete Angebote zu finden, zweimal soviel wie in der Erstausgabe. In zehn Branchen unterteilt finden Schulen von Vorträgen, Schnupperbesuchen, Exkursionen bis hin zu Workshops jede Menge Ideen, um die Innviertler Unternehmen kennenzulernen. Neu aufgenommen wurden unter der Rubrik "Geheime Schätze" besondere Plätze und Einrichtungen der Region, die sich gut für Schulexkursionen eignen. "Interessierte Schüler sind die Fachkräfte von morgen. Ihnen müssen wir zeigen, welche internationalen Top-Unternehmen bei uns im Innviertel beheimatet sind", so der Sprecher der Initiative, Andreas Fill.

Schüler kennen wenig Unternehmen

"Wir wollen unsere Schüler und Studenten nach ihrer Ausbildung wieder in die Region zurückholen. Damit müssen wir schon früh beginnen. Die Angebote im Bildungskatalog intensivieren die partnerschaftliche Kooperation zwischen Schulen und Wirtschaft", ist Irene Wiesinger, Leiterin der Arbeitsgruppe Bildung, überzeugt. Den Katalog sehen die Vertreter der Wirtschaftskammern im Innviertel als gute Plattform für Unternehmen, sich zu präsentieren: "Jugendliche kennen oft nur einige Leitbetriebe. Vielleicht noch das Unternehmen, in dem die Eltern arbeiten. Mit diesem Angebot haben auch Klein- und Mittelbetriebe die Chance, bei Jugendlichen bekannt zu werden", so Josef Heißbauer (WK Ried), Klemens Steidl (WK Braunau) und Hans Froschauer (WK Schärding).

"Alle Firmen, denen das Innviertel wirklich am Herzen liegt, sollten Mitglied bei Hot Spot! innviertel sein. Egal ob kleine oder große Unternehmen – jeder profitiert hier vom anderen", plädiert Sprecher Andreas Fill für die Initiative. Als Ergänzung zum gedruckten Bildungskatalog gibt's unter www.innviertel.at eine Online-Version. Diese wird regelmäßig ergänzt und ist immer aktuell.

Vortrag von Chris Müller

Im Rahmen der Präsentation hielt Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden in der Tabakfabrik Linz, einen kurzen Vortrag. Seine Zuständigkeiten sind vielfältig und breitgefächert. Unter anderem sieht er aus seine Aufgabe, Kreativität und Kompetenzen in den Wänden der ehemaligen Fabrik zu bündeln. Als "Kreativitäts-Auffindungs-Gesellschaft" bezeichnet er das Unternehmen, das voneinander lernt und profitiert. "Das darf auch im Innviertel gelingen. Von den Kompetenzen, Ideen und der Kreativität der anderen profitieren und Raum für Ideen und deren Umsetzung schaffen. Das zeigt die Initative Hot Spot! innviertel mit der Kooperation zwischen Wirtschaft und Schule sehr gut", so Müller. Auch eine Talkrunde mit Vertretern von Wirtschaft und Schule führte Moderator Martin Schoiswohl von Kommhaus.
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