08.09.2016, 11:51 Uhr

"Interressierte Textilianer willkommen"

Ein Blick in die Strickerei, den großen Stofflagern oder dem maschinellen Zuschnitt, beim Tag der offenen Tür bei Löffler gab es Grund zum Staunen.

RIED. Der neue Markenauftritt von Löffler wirkt jung, dynamisch und setzt ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit. Anfang September öffnete das Rieder Unternehmen für "interessierte Textilianer" die Türen, und lud im Rahmen der Radio Oberösterreich Sommertour ein.
"Obwohl die vergangenen Winter zu mild und sehr schneearm waren, konnten wir unseren Umsatz auf knapp 23 Millionen steigern", erklärt Geschäftsführer Otto Leodolter. "Wir wollen besser werden, jeden Tag. Dieses Ziel vereint alle Sportler und Mitarbeiter von Löffler. Wir entwickeln Stoffe und Verfahren, in österreichischer Qualität , High End Innovationen für maximale Funktion. Und all das schaffen wir nachhaltig in Ried. Damit auch unsere Kunden besser werden, Tag für Tag."

Auf nach Europa

40 Prozent des Umsatzes macht der österreichische Markt aus, der Rest ist auf die Exportländer aufgeteilt. In Deutschland soll dieser Wert im Zuge der Markenoffensive auch bald erreicht werden. Von Spanien, Russland bis Island liefert der Sportbekleidungserzeuger seine Ware. Er stattet Spitzensportler, wie den gesamten nordischen Bereich des ÖSV, aus. Alleine für das österreichische Bundesheer produziert er jährlich 150.00 Teile an Funktionsunterwäsche. 2017 ist Löffler bei der Biatholon-WM in Hochfilzen offizieller Ausstatter und somit international präsent.

Immer einen Schritt voraus

Während gerade noch die letzten Teile der aktuellen Winterkollektion produziert werden, ist die Bestellung für Frühjahrssaison 2017 schon am laufen. In der Entwicklung beschäftigen sich die Mitarbeiterinnen – dort sind ausschließlich Frauen am designen – bereits mit Entwürfen für die Wintersaison 2017/18.
70 Prozent der Stoffe werden in Ried produziert, 100 Prozent der Teile werden hier zugeschnitten und rund 35 Prozent der Teile werden genäht. "Wir produzieren am Standort Ried vom Entwurf bis zur Fertigung. Zusätzlich führen wir einen Nähbetrieb in Bulgarien", so Leodolter. Eine Million Teile werden pro Jahr produziert, davon 330.00 Funktionswäscheteile oder 225.000 Hosen aller Art.

Qualität hat ihren Preis

Die Kosten für Bekleidung steigen durch die österreichische Produktion. "Wir wissen, dass wir beim Preis nicht mithalten können. Aber wir haben hohe technische Ansprüche. Wir arbeiten ständig an der Qualität, Funktionalität und leben den nachhaltigen Gedanken. Und genau das wollen wir auch kommunizieren. Denn Nachhaltigkeit alleine ist zu wenig. Es geht darum Verantwortung zu übernehmen. Und genau das machen wir", so Leodolter.
Wünsche äußert der Geschäftsführer vor allem einen: "Eine Kälte vor Weihnachten ist immer gut für das Geschäft. Denn dann findet so mancher unter dem Christbaum warme Funktionswäsche von Löffler."

Fotos: Andreas Maringer/eventfoto
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