28.09.2017, 09:24 Uhr

Landessieger und Vize-Landessieger

Franz Holzinger ist stolz auf seine bisherige Leistung. Auf seinen Lorbeeren ruht er sich trotzdem nicht aus!
Mettmach: Mettmach |

Franz Holzinger aus Mettmach überzeugte beim Landeslehrlingswettbewerb der Spengler und Dachdecker

Macht Übung bald den Meister?

Franz Holzinger ist Oberösterreichs bester Spenglerlehrling. Der Mettmacher, der seine Ausbildung bei Burg­stallers Dachdeckerei und Spenglerei GmbH in Mettmach absolviert, gewann im Juni den Landeslehrlingswettbewerb der oö. Spengler in der Berufsschule Linz 8. Die Aufgabe für die Jung-Spengler bestand in der Anfertigung eines halbrunden Wasserfangkastens, für den auch der genaue Zuschnitt selbst zu ermitteln war. Bewertet wurde das Wettbewerbsstück nach folgenden Kriterien: Falzen, Löten, Nieten, Runden, Maßhaltigkeit, Schweifen, Sauberkeit und optischer Gesamteindruck. "Ich habe fleißig geübt, so dass mir die Aufgabe nicht schwer fiel", so Holzinger.

Vielseitig

Auch als Dachdecker konnte Holzinger sich behaupten. Er erreichte hinter dem Vorderweißenbacher Michael Feilmayr den zweiten Platz. Bei der Ausführung ihrer Wettbewerbsaufgabe, einer Herzkehle in Doppeldeckung, schauten ihnen nicht nur die Juroren auf die Finger. Da der Wettbewerb im Rahmen einer Festveranstaltung bei der Firma „Dach und Wand“ Handels GmbH in Eberstalzell stattfand, durften die Nachwuchsfachkräfte ihr Können auch dem breiten Publikum demonstrieren.

Glückliche Fügung

Dabei war es aber eher zufällig, dass Holzinger diesen Beruf für sich wählte. Da sein erster Berufswunsch Zimmerer bereits durch seinen älteren Bruder besetzt war, entschied er sich, eine Etage höher zu steigen. Dass er an der frischen Luft arbeiten würde, war für ihn dabei ganz wichtig. Auch die Nähe zum elterlichen Hof ist für ihn von Vorteil. "Mein Chef Robert Burgstaller zeigt Verständnis, wenn ich zur Erntezeit gelegentlich dort gebraucht werde" so Holzinger. Das nächste Ziel ist der Bundeslehrlingswettbewerb im Oktober in Bregenz, Vorarlberg. Sein Chef wird ihn dorthin begleiten. Bis dahin heißt es nun wieder: Üben, üben, üben!
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