11.04.2017, 11:20 Uhr

Rieds Arbeitsmarkt entgeht der Trendwende

Ried ist neben Linz der einzige Bezirk mit einem Plus an arbeitslosen Personen und an Schulungsteilnehmern und sogar der einzige Bezirk mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote.

Sowohl AMS-Vorstand Johannes Kopf, als auch Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer sprechen im März von einer Trendwende am Arbeitsmarkt. Tatsächlich ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen im Land zurückgegangen. Überraschend: die Zahl der SchulungsteilnehmerInnen ist angestiegen, trotzdem bleibt ein sattes Minus verglichen zum Vorjahr.
Auch die Zahl der beim AMS gemeldeten offenen Stellen hat deutlich zugenommen.
Leider konnte der Bezirk Ried im März diesem Trend nicht folgen. Ried ist neben Linz der einzige Bezirk mit einem Plus an arbeitslosen Personen und an Schulungsteilnehmern und sogar der einzige Bezirk mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote.
"Verglichen mit dem Vorjahr hatten wir mehr Zugänge in Arbeitslsoigkeit, vor allem bei Hilfsberufen und bei Metall/Elektroberufen und weniger Abgänge aus Arbeitslosigkeit, hier vor allem bei Bauberufen, Büroberufen und Hilfsberufen", so Gunter Schmidhuber vom AMS Ried.
Obwohl Ried den drittniedrigsten Wert in Oberösterreich bei der durchschnittlichen Vormerkdauer hat, nimmt diese stetig zu. Derzeit ist man im Durchschnitt vier Monate vorgemerkt, in Oö sechs Monate.
Die Nachfrage nach Arbeitskräften bewegt sich im Bezirk in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Im März wurden 466 neue Stellen gemeldet. "Hoffen wir also, dass der März ein "Ausrutscher" war und wir in weiterer Folge wieder unter die Vorjahreswerte bei der Arbeitslosigkeit kommen werden" so Schmidhuber
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