02.10.2017, 17:34 Uhr

Schmidt Holding: "Weniger Kosten durch familienfreundliche Arbeitszeiten"

Monica Rintersbacher, Edda Schmidt, Maximilian Schmidt, Karl Dauerböck und Sophie Karmasin (v.l.). (Foto: Pelzl/cityfoto)
RIED. Lange wurde in österreichischen Unternehmen über Familienfreundlichkeit vor allem geredet, doch nun zeichnen sich immer klarer tatsächliche Verbesserungen ab. So machte Österreich laut einer aktuellen Studie zur Familienfreundlichkeit einen großen Sprung nach vorne und rangiert nun bereits EU‐weit auf dem zweiten Rang. Noch vor vier Jahren war Österreich nur an drittletzter Stelle zu finden gewesen.

Bei einem von der Exzellenzplattform Leitbetriebe Austria gemeinsam mit dem Netzwerkpartner Schmidt Holding veranstalteten Wirtschaftsgespräch stimmten Unternehmer und Manager heimischer Leitbetriebe dennoch mit Familienministerin Sophie Karmasin überein, dass weitere Verbesserungen notwendig seien. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Für Eltern ist das ebenso ein Thema wie für Angehörige pflegebedürftiger Menschen“, sagt Familienministerin Sophie Karmasin. „Die Politik kann hier entsprechende Rahmenbedingungen und Anreize schaffen."

Karl Dauerböck, Geschäftsführer des Reinigungsunternehmens Schmidt Holding, betont die wirtschaftlichen Vorteile der Familienfreundlichkeit. „Im Gebäudemanagement sehen wir einen großen Vorteil durch die Tagreinigung mit ihren familienfreundlichen Arbeitszeiten, vor allem im Hinblick auf durch Fluktuation oder Krankenstände entstehende Kosten.“
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