Literaturbuffets beleben den Büchereibetrieb

Büchereigründer Josef Eibl (r) begrüßte die Gäste zum alljährlichen Literaturbuffet mit Richard Wall und dem "Hollerstaudentrio".
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  • Büchereigründer Josef Eibl (r) begrüßte die Gäste zum alljährlichen Literaturbuffet mit Richard Wall und dem "Hollerstaudentrio".
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Josef Eibl hat vor 20 Jahren die Bücherei in Niederkappel zu neuem Leben erweckt.

NIEDERKAPPEL (hed). 30 Personen kommen an einem Donnerstagabend zu einer heiter-satirischen Lesung mit Richard Wall ins Pfarrheim Niederkappel. Der Titel: „Vom schöneren Leben auf dem Lande“. Eingeladen haben die Büchereien Niederkappel, Lembach, Putzleindsdorf, der KultURsprung und die ARGE Grantisplitter im Zusammenhang mit dem Jahresthema“ Mut zur Schönheit“. Auf der „wandernden sunnbeng“ haben die Musiker des „Hollertstauden Trio“ platzgenommen. „Aus transporttechnischen Gründen musste statt der Sunnbeng von Hermann Eckerstorfer ausnahmsweise die alte Beng vom Unterkagererhof ausrücken`- als Winterbeng sozusagen“, erklärt Büchereileiter Josef Eibl den Besuchern das „Fernbleiben der Originalbeng“.

Hollerstauden-Trio spielt

Ein heiterer, aber auch nachdenklicher Abend über das oft verklärte Landleben von früher wird es. Das „Hollerstauden-Trio bringt Jodler und Gstanzln dazu. In der Pause werden kleine regionale Schmankerl und Getränke serviert. Auf Einladung der Musiker wird nach der Pause auch gemeinsam gejodelt: „Auf mühlviertlerisch“. Beim Ausklang bei Cafe und Kuchen kommt man auch mit dem Literaten Wall ins Gespräch. Vor sieben Jahren hat der Büchereileiter Josef Eibl auf Anregung des Schriftstellers und Komponisten Reinhold Aumaier die Literaturbuffets ins Leben gerufen.

Inhalte im Zentrum

„Sie sollen ein ungezwungener Zugang zur Literatur sein. Die Inhalte stehen im Vordergrund“, erklärt Eibl. Mit dabei auch die Büchereien Lembach und Putzleinsdorf. Einmal im Jahr lädt eine andere Bücherei zum Literaturbuffet in ihre Bücherei ein. Auch sonst ist die Bücherei Niederkappel recht aktiv: „Die 16 ehrenamtlichen Mitarbeiter betreuen nicht nur die mittlerweile 5500 Medien, davon rund 4000 Bücher, sondern auch das Rudolf Kirchschläger Zentrum im Ort. Auch Kinder- und Spielenachmittage und der Seniorenadvent werden organisiert. Alles ehrenamtlich“, freut sich Eibl. Er war es auch der vor 20 Jahren die damals `etwas vernachlässigte Pfarrbibliothek alles Gemeinde- und Pfarrbibliothek zusammen mit 15 Personen reaktiviert hat.

Autor:

Helmut Eder aus Rohrbach

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