Gesunde Ernährung ist der Schwerpunkt 2018 in Rohrbach-Berg

Gerhard Kraml, Maria Lindinger, Hans Popper und Bürgermeister Andreas Lindorfer, v. l. mit der Sammelmappe für eine gesunde Ernährung.
  • Gerhard Kraml, Maria Lindinger, Hans Popper und Bürgermeister Andreas Lindorfer, v. l. mit der Sammelmappe für eine gesunde Ernährung.
  • hochgeladen von Karin Bayr

ROHRBACH-BERG. Eine Umfrage unter SeniorInnen in Berg und Rohrbach hat aufgezeigt, dass es in Sachen Ernährung einige Wissenslücken gibt. Daher geht die Gesunde Gemeinde das Thema richtige, gesunde Ernährung nun verstärkt an. "Ich freue mich, dass aus einer Befragung ein längerfristiges Projekt geworden ist", sagt Bürgermeister Andreas Lindorfer. Arbeitskreisleiterin Maria Lindinger und ihr Team, allen voran Hans Popper und Gerhard Kraml, präsentieren nun einen Sammelordner. Dieser geht nicht automatisch an alle Haushalte, sondern wirklich nur an Interessierte. "Ab Jänner sind die Mappen für alle RohrbacherInnen und Rohrbacher im Rathaus erhältlich. Alle, die das wünschen werden auch in einen Verteiler aufgenommen und regelmäßig informiert", erklärt Maria Lindinger. Der Kernzielgruppe Senioren ab 60+ erhalten die Mappe über den Seniorenbund und den Pensionistenverband. 

Gesundes Wissen sammeln

"In der Sammelmappe enthalten sein werden Informationen und Inhalte zum Thema gesunde Ernährung. Ergänzt wird das Wissen mit Rezepten", erklärt Hans Popper. So sollen die Mappen-Besitzer die gesunde Ernährung auch gleich in der eigenen Küche und damit auch für ihre Familien praktisch umsetzen können. "Wir erwarten uns, dass der Ordner sich im Laufe des Jahres gut mit wichtigen Informationen zum Thema Ernährung füllt", sagt Lindinger. Diätologin Viktoria Grims, eine gebürtige Rohrbacherin, hat auf den ersten Seiten des Sammelbandes die Grundsätze einer gesunden Ernährung in verständlicher Form aufgearbeitet.

Vorurteile beseitigen

Geplant sind von der Gesunden Gemeinde zusätzlich einzelne Vorträge, Veranstaltungen aber auch ein Schaukochen mit regionalen Produzenten. Darin wollen die Verantwortlichen mit Vorurteilen und Unsinnigkeiten aufräumen. "Zum einen mit der weit verbreiteten Meinung gesundes Essen schmecke nicht gut und sei außerdem teuer." Ein Thema wird auch die Besprechung von Gütesiegeln sein. "Wir haben bei der Befragung festgestellt, dass es gerade in der älteren Bevölkerung wenig Wissen darüber gibt, was der Unterschied zu regional und bio ist. Da wollen wir aufklären", sagt Popper. "Man kann sich nur gescheit und gesund oder eben ungesund ernähren." Ersteres will man in Rohrbach-Berg mit diesem Projekt erreichen.

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