Auf besonderen Pfaden in Rohrbach wandeln
In der Natur neue Kraft tanken
- Mitten im Wald gelegen findet man diese kleine Wallfahrtskirche
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In der Natur gibt es viele Möglichkeiten, die Akkus wieder aufzuladen: Erholung bieten unter anderem der Kraft-Quelle-Baumweg in St. Johann oder die Teufelsschüssel am Weg zum Plöckenstein.
BEZIRK ROHRBACH. Vom unberührten Böhmerwald im Norden bis zur erfrischenden Donau im Süden – der Bezirk ist vielseitig. Im Bezirk finden sich heilige Berge, mythische Steine, Heilquellen und kraftvolle Bäume, die unseren Vorfahren als Kultplätze dienten und nichts von ihrer Heilkraft eingebüßt haben. Ideal zum Kopf-frei-Kriegen ist zum Beispiel der Weg sinnenreich, der bei der Museumsvilla startet und endet: Er hat eine optimale Länge – sechs Kilometer – wenn man schnell mal raus will. Er führt vorbei an einem Biotop, Stationen der Wahrnehmung und läuft durch die Stadt und den Wald.
- Die Villa Sinnenreich ist ein beliebtes Ausflugsziel.
- Foto: Maria Hauer
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Teufelsschüssel in Oberschwarzenberg
Für gute Wanderer ist die Teufelsschüssel in Oberschwarzenberg ein Kraftort. Vom Parkplatz in Oberschwarzenberg ausgehend, folgt man dem Forst‐ und Wanderweg in Richtung Teufelsschüssel. Überwältigende Steinformationen umgeben den frischen Wald links und rechts neben den Forstwegen.
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Waldkapelle Maria Rast
Ein besonderes Fleckerl ist die Waldkapelle Maria Rast in der Pfarre Helfenberg. Keltische Steinkreise zeugen von einer Kultstätte in vorchristlicher Zeit. Etwa fünf Gehminuten entfernt befindet sich das "Heilige Wasser". Das Wasser fließt aus einer steinernen Pieta in einen "Steingrand". Geschützt ist die Quelle von einer kleinen Holzhütte mit Marienbildern. Von Piberschlag aus sind es 2,2 Kilometer Fußmarsch – gut zu schaffen zu jeder Jahreszeit.
- Mitten im Wald gelegen findet man diese kleine Wallfahrtskirche
- hochgeladen von Heinrich Kaller
Weg der Entschleunigung
165 Kilometer lang ist der Weg der Entschleunigung. Der Weitwanderweg verbindet die schönsten Energie- und Kraftplätze im Böhmerwald der Urlaubsregion Mühlviertel miteinander. Von besonderen Granitformationen im Böhmerwald bis hin zu den Tälern der Großen, Kleinen und Steinernen Mühl bietet die Natur eine Vielzahl an Abwechslung. Die positive Wirkung des Granits, die belebende Waldluft und das Rauschen der Bäche beruhigen den Geist und fördern das körperliche Wohlbefinden. Die Etappenlängen sind so gewählt, dass ausreichend Zeit für erholsames Rasten bleibt. An den zahlreichen Kraftplätzen laden schöne Rastbänke zum Verweilen ein.
- Die Ferienregion Böhmerwald in der Dreiländerregion Oberösterreich, Tschechien und Deutschland lädt zum Entspannen und Energie tanken ein.
- Foto: TV Böhmerwald/Weissenbrunner
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Kraft-Quelle-Baum: Weg
Auf Du und Du mit den Bäumen ist man auf dem 60 Kilometer langen Rundwanderweg. Optimal ist er an drei Tagen mit je 20-Kilometer-Etappen zu bewältigen. Er führt vorbei an zahlreichen Kraftplätzen wie der Burgruine Waxenberg und dem Wendestein, dem Unterkagerer Hof in Auberg, oder die Burg Piberstein. Auf dem Weg warten fünf Rastplätze: "Am Pesenbach", "Des Wissens", "In der Wiese", "Im Schatten der Buche" und "Mit Weitblick". Diese wunderschönen Plätze laden ein, zum Verweilen und die Natur mit allen ihren Geräuschen und Gerüchen in sich aufzunehmen.
- Foto: Gerald Lindorfer
- hochgeladen von Marion Meßthaller
St-Anna-Kirche in Steinbruch
Die St. Anna-Kirche in Steinbruch (Gemeinde Neufelden). Die Kirche wurde in den Jahren 1509 - 1514 im Stil der spätesten Gotik erbaut. Einen Besuch wert sind nicht nur die gotische Votivgruppe im Hochaltar und die 12 Kreuzwegreliefs aus Marmor, sondern auch die prachtvolle barocke Innenausstattung und die Orgel.
- Die Sankt Annakirche in Steinbruch bei Sankt Peter am Wimberg.
- Foto: Josef Glaser
- hochgeladen von Ing. Josef Glaser
Wallfahrtskapelle Maria Ramerberg
In der Gemeinde Kleinzell, im Dorf Ramersberg liegt auf einer Anhöhe eine kleine Wallfahrtskapelle, welche von der Familie Hofer und der Feuerwehr Kleinzell liebevoll gepflegt und erhalten wird. Ein, im Jahre 1874 stark vom Rheuma geplagter Landwirt versprach der Gottesmutter bei Linderung seiner Schmerzen, ihr zu Ehren eine kleine Kapelle zu errichten. Der Landwirt fand Linderung und setzte sein Versprechen um. Er war in der Lage, die dafür erforderlichen Steine hochzutragen und die Kapelle zu bauen.
- Kapelle und Altar in der Kapelle
- Foto: Josef Glaser
- hochgeladen von Ing. Josef Glaser
Zur Sache:
Zu besonders schönen Plätzen führt im Bezirk Rohrbach ein dichtes Wanderweg-Netz. Ein paar Beispiele:
• Rundweg zum Hansberg und zur Ruine Waxenberg: Start in St. Veit, Dauer: 3 Stunden, Strecke: 11,3 Kilometer (auch kürzere Touren möglich)
• Wanderung zum Plöckensteiner See, zur Teufelsschüssel und zum Stifter-Obelisk: Start beim Parkplatz in Oberschwarzenberg, Dauer: 7 Stunden, Strecke: 17,2 Kilometer.
• Pilgern auf dem Labyrintheweg: Start in Hofkirchen, Dauer: 2,5 Stunden, Strecke: 9,8 Kilometer.
• Spaziergang auf den Bärnstein: Start beim Parkplatz in Grünwald (Loipenhütte), Dauer: 1 Stunde, Strecke: 3,5 Kilometer.
• Fußmarsch zur Burgruine Piberstein: Start am Ortsplatz von Helfenberg, Dauer: 1,5 Stunden, Strecke: 6,20 Kilometer.
Pilgern auf dem Labyrintheweg: Start in Hofkirchen, Dauer: 2,5 Stunden, Strecke: 9,8 Kilometer.
Fußmarsch zur Burgruine Piberstein: Start am Ortsplatz von Helfenberg, Dauer: 1,5 Stunden, Strecke: 6,20 Kilometer.
Buchtipp:
Günter Kantilli beschreibt in seinem Buch „Naturheiligtümer im Mühlviertel“: Sakrale Plätze - Mystische Orte verschiedene Kraftorte im Bezirk Rohrbach. ISBN: 978-3701201433.
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