"Die Dohnal"
Fünftes Sozialdemokratische Frauenkino in Rohrbach-Berg

Unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen genossen viele Frauen einen gemütlichen Kinoabend, 
der ganz im Zeichen einer besonderen Frau – Johanna Dohnal – stand.
  • Unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen genossen viele Frauen einen gemütlichen Kinoabend,
    der ganz im Zeichen einer besonderen Frau – Johanna Dohnal – stand.
  • Foto: Foto: SPÖ
  • hochgeladen von Sarah Schütz

Kürzlich ging das fünfte Sozialdemokratische Frauenkino der SPÖ Bezirksorganisation Rohrbach über die Bühne. Viele Frauen waren der Einladung von Bundesrat Bürgermeister Dominik Reisinger und Ingrid Groiß, Bezirksfrauenvorsitzende gefolgt, um gemeinsam einen gemütlichen Abend zu verbringen. 

ROHRBACH-BERG. Als Gastreferentin konnte Nationalrätin Sabine Schatz gewonnen werden. In ihrem Referat betonte sie die Wichtigkeit eines Frauenhauses – sowohl für das obere, als auch für das untere Mühlviertel. Jede fünfte Frau sei häuslicher Gewalt ausgesetzt. Es brauche einen Zufluchtsort für diese Frauen und deren Kinder. Auch die Situation im Flüchtlingscamp „Moria“ war Inhalt ihres Beitrags. „13.000 Menschen in einem Camp, das für 2.000 Personen gebaut ist, dahin vegetieren zu lassen, sei nicht tragbar. Die Bilder, die uns aus Griechenland erreichen, machen traurig und wütend zu gleich. Das Leid der Menschen, besonders aber der Kinder dort, muss dringend ein Ende finden. Europa und auch Österreich müssen endlich handeln und unbegleitete Minderjährige sowie Familien aufnehmen“, so Sabine Schatz.

"Viele Erfolge erkämpft"

Mit dem Film "Die Dohnal" setzte man sich am Ende des Abends noch mit dem Leben und Wirken der ersten Frauenministerin Österreichs Johanna Dohnal auseinander. "Es ist unfassbar, wie viele frauenpolitische Erfolge auf die Arbeit von Johanna Dohnal zurück gehen. Rechte, die wir Frauen heute als selbstverständlich erachten, mussten damals hart erkämpft werden. Sich z.B. selbst den Job aussuchen zu können, ohne eine Einwilligung des Ehemannes zu brauchen oder aber auch die Beseitigung der Amtsvormundschaft bei ledigen Müttern, das Recht zur Betretungsverweigerung bei Gewalt in der Ehe und das gesetzliche Verbot der sexuellen Belästigung sind politische Erfolge von Dohnal“, zeigt sich Ingrid Groiß beeindruckt.

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