Linz-Stadt gewann 33. Sanitätshilfe-Landesbewerb

Martin Löffler vom Bezirk Linz-Stadt kann es kaum fassen: er ist Landessieger in Gold.
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PEILSTEIN, BEZIRK (alho). Als bestversorgte Gemeinde in Sachen Erste-Hilfe war vergangenen Samstag Peilstein. 17 Gruppen zeigten beim 33. Sanitätshilfe-Landesbewerb in Silber und Gold in sieben Stationen was sie drauf haben. Darunter waren sogar drei Gästegruppen aus anderen Bundesländern beteiligt. Den Bewerb in Silber gewann die Gruppe Linz-Stadt 2 mit 96,82 Prozent der möglichen Punkte (2435 Punkte) vor Grünburg 1 mit 96,42 Prozent. An dritter Stelle lagen ex aequo die Gruppen Kirchdorf 3 und Gallneukirchen mit jeweils 95,03 Prozentpunkten.
Rot-Kreuz-Lehrbeauftragter und Leiter des Bewerbes Johannes Zeinhofer schilderte kurz die Aufgaben bei den Stationen: Ein Reitunfall sowie eine aufgrund der Dringlichkeit vor Ort eingeleitete Geburt am Bauernhof Hötzendorfer; ein Arbeitsunfall in der Baufirma Hehenberger, in der ein Arbeiter vom Gerüst gefallen war und schwere Verletzungen hatte; ein Theorieteil und Einzelpraxis in der Mehrzweckhalle der Hauptschule; auch der Bauhof und die Rot-Kreuz-Ortsstelle wurden für entsprechende Stationen gerüstet.
Die Bewerbe in Gold wurden als Einzelbewerbe ausgetragen. Hier schaffte Martin Löffler (Bezirk Linz-Stadt) den Landessieg. Platz Zwei in der Königsklasse ging an Maria Köberl aus Grünburg (Bez. Kirchdorf/Krems) vor Jochen Farthofer, ebenfalls aus Grünburg. Von den 33 Startern beim Goldbewerb haben 23 das Leistungsabzeichen geschafft.
LAbg. Walter Aichinger und Präsident des Rot-Kreuz-Landesverbandes OÖ. wies hinsichtlich Diskussion um Zivildiener beim Roten Kreuz darauf hin, dass jeder Dritte in unserem Bundesland Zivildiener beim Roten Kreuz ist: „Wir hätten Versorgungsprobleme, denn wir werden die Zivildiener nicht durch berufliche Sanitätshelfer ersetzen können. Viele Zivildiener bleiben uns außerdem später auch als Ehrenamtliche erhalten. Dieses Manko können wir nicht durch bezahlte Kräfte ersetzen.“ Derzeit gibt es in OÖ. 18.000 ehrenamtliche Sanitätshelfer. Rot-Kreuz-Ausbildungsleiter Gerald Lindner ist überzeugt: „Ein solcher Bewerb ist die beste Schulungsmaßnahme. Anhand von praxisnahen, real nachgestellten Fallbeispielen wird hier trainiert.“ Nachdem Peilsteins Bürgermeister Franz Lindinger die Gelegenheit beim Schopf packte und LH-Stellvertreter Franz Hiesl auf die Umfahrung der Gemeinde ansprach, meinte dieser bei der Ansprache zu Lindinger: „Ich versichere dir, Peilstein erhält eine Umfahrung. Wenn du einen Spaten hier gehabt hättest, hätten wir heute den Spatenstich machen können.“

Autor:

Alfred Hofer aus Rohrbach

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