Poxrucker Sisters im Interview
Musikerinnen veröffentlichen neues Album

Ihr neues Album  „Horizont" veröffentlichten die Poxrucker Sisters Sisters aus St.Ulrich: Ein Aufbruch in eine neue Poxi-Ära.
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  • Ihr neues Album „Horizont" veröffentlichten die Poxrucker Sisters Sisters aus St.Ulrich: Ein Aufbruch in eine neue Poxi-Ära.
  • Foto: Zoe Goldstein
  • hochgeladen von Helmut Eder

Vier Jahre nach ihrem letzten Studioalbum veröffentlichten die Poxrucker Sisters Sisters ihr neues Album „Horizont". Ein Aufbruch in eine neue Poxi-Ära.

ST. ULRICH, LINZ. Sich von Althergebrachtem zu lösen, auf beiden Beinen zu stehen und Veränderung anzunehmen, ist ein Grundmotto des aktuellen musikalischen Schaffens der drei Schwestern aus St. Ulrich. Das spiegelt sich in den Liedern des neuen Albums wider. Die BezirksRundschau hat sich im Interview mit ihnen unterhalten.

Ein Aufbruch zu Neuem hat sich schon mit der Veröffentlichung eurer Single „Bis zum Mond“ im letzten Sommer erahnen lassen. Dazu euer neuer Look und der Albumtitel „Horizont“?
Christina: Ja wir sind älter und erwachsener geworden. Stefanie und ich sind in die Mutterrolle geschlüpft, auch das verändert. All das zeigt sich in unserer Musik.
Magadalena: Jede hat ihre Lebenserfahrungen gemacht. Alle drei haben wir auch eine Zeit im Ausland verbracht. Außerdem sind wir drei lebensfrohe Frauen, die zu sich stehen, was sich im neuen Album widerspiegelt.

Wie kam es zum Titel Horizont?
Stefanie: Der Titel prägt das ganze Album. Es geht in allen Songs um Zusammenpacken, Losziehen und Aufbrechen, zu Neuem. So wie in unserem Leben. Es gibt dabei einen Horizont. Das positive steht im Vordergrund.

„Dialektpop“, so wird eure Musik gerne eingestuft. Ist diese Bezeichnung treffend?
Stefanie: Mit Dialektpop haben wir die treffende Bezeichnung für unsere Musik gefunden – auch wenn es vielfältige musikalische Einflüsse aus Weltmusik, Country, Soul und Blues gibt.
Christina: Anfangs wurden wir einmal dem volkstümlichen Bereich zugeordnet. was nicht stimmte. Vielleicht lag es auch am Outfit, den ‚selbstgemachten Dirndln‘. Uns zu "schubladisieren" gelingt nicht (schmunzelt).
Magdalena: Ja, genau (lacht). Wir machen die Musik, die uns Spaß macht. Und so kleiden wir uns auch. Dem Dialekt bleiben wir treu. Das ist authentisch.

Neue Wege seid ihr auch mit der Gründung eures eigenen Labels „Barfuß Records“ gegangen?
Magdalena: Wir wollten nicht mehr von anderen abhängig sein und auch da unseren eigenen Weg gehen. Der Name des Labels steht für unsere Bodenständigkeit. So treten wir auch der Bühne auf – barfuß.

Ihr plant bereits, das neue Album im Herbst live auf der Bühne zu präsentieren?
Christina: Ja, wir wollen endlich wieder Bühnenluft schnuppern und unsere Fans spüren und begeistern.
Stefanie: Im August soll es losgehen, darauf hoffen wir innigst. Wir werden durch alle Bundesländer touren und dann geht es ab nach Bayern. Volles Programm also. Übrigens, den Tour-Auftakt haben wir in unserer Heimat: Am 13. August beim Mezzanin Club in St. Ulrich.
Magdalena: Das ist ein Heimspiel sozusagen.

Zur Sache:

Das neue Album „Horizont“ kann ab sofort im Fachhandel oder direkt bei den Poxis unter  www.poxruckersisters.at erworben werden. Zum Album ist auch ein Songbook mit allen 12 Songs im dreistimmigen Satz inklusive Gitarrenakkorden und wichtigen Soloparts erschienen.

Über die Schwestern

Musik begleitet die Schwestern Stefanie, Christina und Magdalena Poxrucker aus St. Ulrich seit ihrer Kindheit. 2010 gab es ihr erstes Konzertprogramm, im Jahr 2013 trafen sie auf ihren Produzenten Roman Steinkogler. Sie begannen die künstlerische Zusammenarbeit mit ihm und den Musikern Ernst Gottschmann, Stephan Hofer, Otto-Andreas Bruckner und Magdalena Sammer.
Darauf folgten das Debütalbum „Poxrucker Sisters“ im Jahr 2014, mit „Drah di“ (2015) gingen sie ihren musikalischen Weg weiter. Album Nummer drei „In olle Foarbn“ (2017) steht für alle Facetten ihrer Musik.

In ihren Eigenkompositionen im Mühlviertler Dialekt singen sie mit Leichtigkeit und Tiefe ‚grod aussa‘ Glück, Sorgen, Kritisches und Herausforderndes. Hitsingles wie „Glick“, „Herzklopfn“oder „D’ Sun geht auf“ begeistern seither das Live-, Radio- und Onlinepublikum.
Mit ihren CDs erreichten sie Goldstatus. Für ihr musikalisches Wirken erhielten sie auch einige Auszeichnungen. In den letzten Jahren tourten sie mit Band und in akustischer Besetzung – mit CDs, Liadabuach und mehr im Gepäck – durch Österreich und über die Grenzen hinaus.
Quelle: Poxrucker Sisters

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