200 Jahre Kataster – ein österreichisches Kulturgut

Roland Scheiblberger (Grundbuch), Amtsleiter Haimo Arnold, Keplinger Josef (Vermessungsamt), Johanna Wimmer (Grundbuch), Robert Radinger (Vermessungsamt) und Ziviltechniker Walter Öhlinger.
  • Roland Scheiblberger (Grundbuch), Amtsleiter Haimo Arnold, Keplinger Josef (Vermessungsamt), Johanna Wimmer (Grundbuch), Robert Radinger (Vermessungsamt) und Ziviltechniker Walter Öhlinger.
  • Foto: Foto: Bernhard Baumüller
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BEZIRK. Was im Jahr 1817 durch Kaiser Franz I mit dem sogenannten Grundsteuerpatent geschaffen wurde (Franziszeischer Kataster) hat sich zu einer ungeahnten Erfolgsgeschichte entwickelt. Dazu wurden von 1817 bis 1861 insgesamt 300.000 Quadratkilometer mit mehr als 50 Millionen Grundstücken der österreichisch-ungarischen Monarchie vermessen und ihre Grenzen in der sogenannten Urmappe auf etwa 165.000 Mappenblättern dargestellt.

Kataster = Grundbuch

Dieses Jubiläum wurde mit einem Festakt in der Akademie der Wissenschaften in Wien und in den Vermessungsämtern in Österreich gefeiert. "Wenn in Österreich vom Kataster gesprochen wird, so ist damit auch das Grundbuch gemeint. Und diese zwei Register zusammen sind die Grundlage für die Rechtssicherheit und Standortsicherheit in Österreich", betonte Haimo Arnold, der Leiter des Vermessungsamtes Rohrbach bei der Festveranstaltung in den Räumen des Vermessungsamtes.

Acht Mitarbeiter in Rohrbach

Mehr als 10 Millionen Grundstücke werden aktuell in Österreich von den Vermessungsbehörden dokumentiert und verwaltet. Davon 123.222 Grundstücke in 81 Katastralgemeinden mit einer Gesamtfläche von 82.781 Hektar im Bezirk Rohrbach.
Acht Bedienstete sorgen am Vermessungsamt, unterstützt mit modernsten Technologien für die Evidenzhaltung und Aktualisierung des Katasters. Gemeinsam mit den Ziviltechnikern (Ingenieurkonsulenten für Vermessungswesen), die mit der Teilung von Grundstücken und deren Urkundenerstellung betraut sind, gibt es eine Aufgabenteilung zwischen Staat und Privatwirtschaft.

Viel Gäste feierten mit

Mit zahlreichen Festgästen, Vertretern der Gemeinden, der Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner und Valentin Pühringer, Vertretern des Bezirksgerichtes und den Abgeordneten Georg Ecker und Ulrike Schwarz wurde dieses Ereignis gebührend gefeiert. Dass Technik und Kultur in keinem Widerspruch stehen, zeigen die Künstler Wolf Ruprecht, Elfriede Ruprecht-Porod, der „Kugelbaron“ Christian Aumüller, Elisabeth Stöbich, Haimo Arnold, Gerhard Wünsche und Gerhard Wöss, die im Kundenservice des Vermessungsamtes gemeinsam ihre Werke ausstellen. Die Ausstellung kann von Kunstinteressierten während den Kundenservicezeiten bis Ende Jänner 2018 (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr) und nach telefonischer Vereinbarung besucht werden.

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