Einsatz
Acht Wehren löschen Wohnhausbrand in Afiesl-St. Stefan

Auch die Kameraden der FF Schönegg aus dem Nachbarbezirk waren vor Ort.
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  • Auch die Kameraden der FF Schönegg aus dem Nachbarbezirk waren vor Ort.
  • Foto: Foto: FF Schönegg
  • hochgeladen von Annika Höller

ST. STEFAN-AFIESL. Heute, am Dienstag, 23. April, heulten um kurz nach 4 Uhr Früh die Sirenen. Acht Wehren mit 130 Einsatzkräften standen im Einsatz, um einen Wohnhausbrand zu löschen: FF St. Peter, FF Afiesl, FF Altenschlag, FF Helfenberg, FF Rohrbach, FF St. Stefan, FF Piberschlag, FF Schönegg. Es wurde die Alarmstufe 2 ausgerufen. Auch die Drehleiter war vor Ort, genauso wie Einsatzkräfte der Polizei und Rettung. Die 15-jährige Tochter des Hausbesitzers hatte das Feuer als erste bemerkt und ihre Eltern sowie den Bruder verständigt.

Dachstuhl in Vollbrand

Schon beim Eintreffen der ersten Feuerwehren stand der Dachstuhl des Hauses in Vollbrand. Mehrere Atemschutztrupps übernahmen die Brandbekämpfung im Innen- sowie Außenangriff. Die Löschwasserversorgung konnte durch einen sich in der Nähe befindlichen Teich und einen Hydranten sichergestellt werden. Das Dach wurde anschließend fast zur Gänze abgedeckt, um verbleibene Glutnester zu lokalisieren und zu beseitigen.  Ein Übergreifen der Flammen auf ein daneben stehendes Gebäude konnte verhindert werden. Der Hausbesitzer verletzte sich beim Versuch, das Feuer selbst unter Kontrolle zu bringen, leicht. Er wurde vom Roten Kreuz vor Ort behandelt.

Funkenflug als mögliche Ursache

In den Vormittagsstunden wurde das Brandobjekt durch Ermittlungsbeamte des Landeskriminalamtes OÖ sowie einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Funkenflug, welcher vom Kamin des Heizungskessels (Stückgutheizung) den oberen Bereich des Dachstuhles in Brand setzte, entstanden war. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro.

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