Rohrbach-Berg
Altarweihe nach Blitzeinschlag

Zahlreiche kirchliche Vertreter trugen zu einem gelungenen Fest mit Bischof Manfred Scheuer (Bildmitte) bei.
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  • Zahlreiche kirchliche Vertreter trugen zu einem gelungenen Fest mit Bischof Manfred Scheuer (Bildmitte) bei.
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Bischof Manfred Scheuer und Altlandeshauptmann Josef Pühringer feierten mit Vertretern der Gemeinde und Pfarre ein einschneidendes Ereignis.

ROHRBACH-BERG. Beindruckend und bewegend war am vergangenen Sonntag ein wichtiges Fest in Rohrbach-Berg: In einem regelrechten Großprojekt wird seit 2017 die Pfarrkirche der Stadtgemeinde renoviert und neu gestaltet. Einen entscheidenden Zwischenschritt stellte die Weihe des neuen Altares durch den Diözesanbischof Manfred Scheuer dar. Trotz des Blitzeinschlages beim Gewitter in die Kirche am Abend zuvor konnte das Fest am Pfarrpatron gefeiert werden. Ein Fest, an dem auch Altlandeshauptmann Josef Pühringer in Vertretung des derzeitigen Landeshauptmannes Thomas Stelzer gerne teilnahm.

„Es war schon immer ein Ziel, den Altarraum neuzugestalten“, betonte Pfarrer Alfred Höfler und ergänzte: „Bisher war dies ein gutes Provisorium, das Jahrzehnte überdauert hat. Daher wurde die Gestaltung einem namhaften Künstler übergeben: Hans Schabus, Professor in Wien. Mit ihm wurde die jetzige Form gefunden und dazu auch die neuen Kirchenbänke und einige andere Einrichtungsgegenstände neu gestaltet, sodass alles eine Einheit bildet.“

"Rohrbach ist stark"

Noch während der politischen Funktion zeigte Josef Pühringer große Bereitschaft, die Pfarre Rohrbach-Berg finanziell zu unterstützen. Dabei wies er in seinen Abschlussworten bei der Feier darauf hin, dass er bei der Darstellung und den verbundenen Kosten des Vorhabens staunte. Zugleich betonte er: "Rohrbach ist stark und schafft das!"

Was zählt in unserem Leben und ist Mittelpunkt?

Bischof Scheuer regte in seiner Festrede die Gäste an, sich Gedanken darüber zu machen, was im Leben zentral ist und für uns zählt. Trotz der wesentlichen Funktion als Abt des Stiftes Schlägl sah sich Lukas Dikany vielmehr als einer der vielen Helfer beim Fest.

Ehrenamtliche Helfer im Einsatz

Vielfach wurde unter anderem von der Pfarrgemeinderatsobfrau, Leopoldine Zeller, darauf hingewiesen, dass ohne die tatkräftigen ehrenamtlichen Helfer dieses Projekt auch bis zu diesem Schritt gar nicht gelungen wäre. Zahlreiche Vereine und Organisationen der Gemeinde führten Veranstaltungen durch und stellten die Einnahmen für dieses einzigartige Großprojekt zur Verfügung. "Viele Menschen leisteten durch finanzielle oder handwerkliche Hilfe einen großartigen Beitrag."

Modernisierung und barocker Stil

Die helle und freundliche Gestaltung der Kirche beeindruckt bereits viele Gemeindebewohner. Ebenso ist die gute Akustik unüberhörbar. Nach dem kirchlichen Festakt wurde seitens der Pfarre noch zu einem gemütlichen Teil im Pfarrheim eingeladen.

Endspurt des Großprojektes

Der barocke Teil der Kirche soll nun innerhalb eines Jahres restauriert sowie die Orgel generalsaniert werden, womit das Großprojekt dann schließlich abgeschlossen ist.


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