Portrait
Barbie Traumland in Mollmannsreith

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OBERKAPPEL. "Als ich meine erste Barbie bekam, habe ich begonnen sie zu lieben", erzählt Dominik Schinkinger aus Mollmannsreith über seine Leidenschaft. Die Barbie-Puppe (eigentlich Barbara Millicent Roberts) gilt als eine der bekanntesten und meistverkauften Puppen der Welt. Barbie ist ein eingetragenes Warenzeichen der US-amerikanischen Firma Mattel und bezeichnet die Produktionsreihe von Modepuppen im Maßstab 1:6. Irgendwann war es Dominiks Eltern dann aber zu teuer und er musste sich die Puppen von seinem Taschengeld bezahlen. "Dadurch wurde für mich der Wert der Barbie noch höher und meine Sammelwut begann allmählich", sagt der 23-jährige über die Anfänge seiner Sammlung.

Kurze Pause mit zwölf

Mit 12 Jahren hat er dann eine kurze Pause eingelegt, weil Schinkinger dachte, er sei zu alt für's Puppenspielen und verkaufte einige seiner Stücke auf Flohmärkten. Zwei Jahre später dann der Umbruch: "Beim Durchstöbern von Youtube-Kanälen, stieß ich auf eine Frau die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, all ihre Barbies aus der Kindheit nachzukaufen. Diese Idee fand ich toll", meint Schinkinger. Und so begann er in Internet-Foren zu stöbern und kaufte sich seine früheren Barbies nach. Mittlerweile hat sein Vater den Dachboden ausgebaut für seine Exemplare. Der Platz ist aber leider noch immer nicht genug.

Fast 3000 Barbies

In seinem Schauraum hat der Mollmannsreither circa 1500 Puppen ausgestellt. Fast genauso viel hat er noch in seinem Lager. Die meisten davon kaufte er entweder auf Flohmärkten oder Foren im Internet. "In Geschäften kaufe ich meistens Serien im Abverkauf, anders könnte man sich das nicht leisten. Möchte ich besondere Modelle, kaufe ich sie in Sets im Internet. Am liebsten aber gehe ich auf Flohmärkte. Dort findet man immer wieder kleine Schätze", ist Schinkinger begeistert.

Ponytail No. 1

Die besonderste Modepuppe in Dominik Schinkingers Sammlung ist eine Reproduktion der aller ersten Barbie – Die "Ponytail No. 1". Sie kam als erste Puppe der Linie Barbie 1959 heraus und wird heute als Einzelstück ohne Verpackung mit teilweise über 1.000 Euro gehandelt. Die Reproduktion kam 35 Jahre später auf den Markt. "Die momentan teuerste Serie in meiner Ausstellung ist die "Diva"-Serie. Sie ist komplett fast 200 Euro wert", sagt Schinkinger.

Barbies verschönern

"Wenn man Barbie-Puppen kauft, gibt's die meisten nur in Sets von 20 bis 25 Stück. Weil ich meistens aber nur eine davon brauchte und die anderen nicht wegwerfen wollte, kam ich auf die Idee "Make-Overs" für Barbies zu machen", meint der Barbie-Fan. Alles was er dazu braucht ist ein Toupierkamm, Conditioner und heißes Wasser. Wer sich die Neuzugänge und "verschönerten" Barbies dennoch anschauen möchte, besucht einfach Dominik Schinkingers Intragram-Account loona_barb_doll.

Autor:

Anna Rosenberger-Schiller aus Rohrbach

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