Granitpilgern
Besinnung in Schrittgeschwindigkeit im oberen Mühlviertel

Peter Haudum, Klaus Falkinger, Johannes Artmayr und Wolfgang Schirz (v.l.) bei der Präsentation des Projekts "Granitpilgern".
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  • Peter Haudum, Klaus Falkinger, Johannes Artmayr und Wolfgang Schirz (v.l.) bei der Präsentation des Projekts "Granitpilgern".
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BEZIRK ROHRBACH. "Das obere Mühlviertel eignet sich ideal zum Pilgern und erfüllt alle Voraussetzungen für ein stärkendes, Kraft spendendes Pilger-Erlebnis", sagt Johannes Artmayr. Deshalb wird es ab März 2019 einen neuen, 90 Kilometer Granitpilger-Wanderweg geben. 

Neben Artmayr, Geschäftsführer des St. Martiner Unternehmens Strasser Steine, sind Klaus Falkinger (Bürgermeister in Kleinzell), Wolfgang Schirz (Bürgermeister in St. Martin) und der Helfenberger Gastronom Peter Haudum die treibenden Kräfte hinter dem Granitpilgern. Sie alle sind Mitglied im Verein "Mühlviertler Granitland", der das Projekt trägt.

90 Kilometer durch das obere Mühlviertel

In drei oder vier Tagesetappen kommen die Wanderer durch zehn Gemeinden. Die neue Beschilderung, die momentan angebracht wird, wird die Wanderer von St. Martin über Kleinzell, Neufelden, St. Ulrich, St. Peter, Auberg, Haslach, Helfenberg und Ahorn, St. Johann und Niederwaldkirchen wieder zurück nach St. Martin führen. Ein Rundweg also. 

Sehnsucht nach Entschleunigung

"Die Sehnsucht nach Langsamkeit und Besinnung wächst, Pilgern liegt im Trend", sind sich die Initiatoren einig. Artmayr ist selbst schon einige Male gepilgert. "Ich habe dort viele Menschen getroffen, die beruflich viel um die Ohren haben und einfach abschalten wollten. Das auch im oberen Mühlviertel zu ermöglichen, ist unser Ziel." Gastronomen und Hotels hoffen  auf viele Besucher. 

In den nächsten Monaten gilt es noch viele Dinge zu erledigen: Die Wege müssen beschildert werden, Rastplätze sollen entstehen und Werbung muss gemacht werden. Bei den Wegen selbst verlässt man sich zum Großteil auf bestehende Infrastruktur. 

Leader finanziert mit

Finanziell unterstützt wird das Projekt durch das EU-Regionalentwicklungsprogramm Leader, das 60 Prozent der veranschlagten Kosten von 120.000 Euro übernimmt. 40 Prozent werden von Tourismus und Gemeinden beigesteuert. Beherbergungsbetriebe und Gaststätten können sich dem Projekt als Kooperationspartner anschließen. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, 29. März 2019 in St. Martin statt. Nähere Infos: granitpilgern.at.

Peter Haudum, Klaus Falkinger, Johannes Artmayr und Wolfgang Schirz (v.l.) bei der Präsentation des Projekts "Granitpilgern".

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