Corona-Krise
UPDATE: Corona lässt auch Kultur- und Festsommer im Bezirk einfrieren


Auch die  24. unterkagerer sunnseitn mit mit dem beliebten Wiesensitzen- tanzen und liegen Mitte September wird vonseitn der önj unterkagerer und sunnseitn kulturentwicklung mit Bedauern abgesagt.
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  • Auch die 24. unterkagerer sunnseitn mit mit dem beliebten Wiesensitzen- tanzen und liegen Mitte September wird vonseitn der önj unterkagerer und sunnseitn kulturentwicklung mit Bedauern abgesagt.
  • Foto: önj unterkagerer
  • hochgeladen von Helmut Eder

Die Corona Veranstaltungs-Einschränkungen der Bundesregierung hinterlassen im Bezirk ihre Spuren. Viele Events und Feste im Sommer wurden abgesagt, einzelne Veranstalter überlegen noch, was sie machen sollen. BEZIRK ROHRBACH (hed). Die Verlängerung des Verbotes zur Abhaltung von Großveranstaltungen aufgrund der Corona-Situation bis Ende August wirkt sich auch im Bezirk aus. Auch kleinere Events sind aufgrund gesetzlicher Auflagen betroffen. Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner informiert grundsätzlich über die Genehmigungsverpflichtungen: „Veranstaltungen mit mehr als 2.000 Besuchern müssen von der Bezirkshauptmannschaft genehmigt werden, für kleinere Veranstaltungen sind die Gemeinden als Behörde zuständig.“ Wie es für Veranstaltungsgenehmigungen bis Ende August aussieht? „Wir werden uns als Behörde klar an die gesetzlichen Regelungen der Bundesregierung halten und im besagten Zeitraum keine Feste über 2.000 Besucher genehmigen“, sagt Mitterlehner. Sie könne sich nicht vorstellen, dass irgendein Bürgermeister aufgrund Lage überhaupt Veranstaltungen in seiner Gemeinden in diesem Zeitraum zulasse.

Zeltfeste und Feuerwehrbewerbe abgesagt

Auch für Veranstaltungen im Herbst werde es noch Einschränkungen geben, so ihre Einschätzung. Einige Feste wie das Wald- und Zeltfest und das Bezirksmusikfest in Arnreit wurden bereits abgesagt. „Auch sämtliche anderen Veranstaltungen unserer Musikkapellen entfallen, da ja auch der Probebetrieb ausgesetzt ist“, informiert der Bezirksobmann des OÖ Blasmusikverbandes Wolfgang Panholzer. „Die Entscheidung über die Durchführung der Konzertwertungen im Herbst warten wir noch ab, die Chancen erscheinen mir gering“, bedauert er. "Der Musikverein Arnreit möchte aber, sofern es die Rahmenbedingen zulassen, am 12. und 13. September ein "Musikantentreffen" durchführen, wobei über die Ausrichtung dieser Veranstaltung Ende Mai entschieden wird", so der Obmann Robert Gierlinger. 
Absagen gibt es ebenso bei den Feuerwehren: So der Landes-Feuerwehrwettbewerb, das Jugendlager in Plöcking und alle übrigen Bewerbe. Zu den Zeltfesten einzelner Feuerwehren erklärt Bezirksfeuerwehkommandant Josef Bröderbauer: „Da liegt die Entscheidung bei den Ortsfeuerwehren selbst, da diese Körperschaften sind. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben empfehlen wir unseren Feuerwehren größerer Veranstaltungen in diesem Sommer abzusagen, was wir wegen der aktuellen Situation auch für übrige Veranstaltungen nahe legen. Die Entscheidung liegt sowieso bei den Behörden“.

Kein Fest am Teufelsberg

Einzelne Feuerwehren äußerten auf Anfrage, dass sie noch auf klarere Richtlinien oder so noch zuwarten, um eine End-Entscheidung zu treffen. So die Feuerwehr Auberg: „Ob, und in welcher Form das Hollerberg-Fest heuer stattfinden wird, will das Komitee, unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben, Anfang Juni entscheiden“, teilt Aubergs Kommandant Stefan Scheiblhofer mit. Abgesagt wurde inzwischen das Fest am Teufelsberg in St. Peter: „Als Feuerweher müssen wir da auch Vorbild sein, auch wenn es weht tut“, teilt Kommandant Herbert Strasser mit. und ergänzt: „Gottseidank sind uns die bereits engagierten Musikgruppen sehr entgegengekommen und haben auf Stornogelder verzichtet und sie haben sie für nächstes Jahr. Die heurige Absage sei laut Strasser finanziell nicht „existenzbedrohend“ für die Ortsfeuerwehr, aber es schmerze zusätzlich weil  im Vorfeld schon viele Zeit in die Vorbereitung investiert wurde. „Dazu kommt auch noch die Verschiebung des Landeswettbewerbes um ein Jahr, sodass St. Peter erst 2022 Austragungsort wird und nicht wie geplant 2021“.  Auch Kulturveranstaltungen, wie die Open-Air Operette der Obersteiger im Event-Steinbruch Aigen-Schlägl, wurden auf nächstes Jahr verschoben. Bernhard Baumüller vom Kulturclub Lembach sagt im Zusammenhang mit dem „Musik Club Open Air“ Ende August: „Wir stellen immer noch  utopische Überlegungen an um eventuell zu einer abgespeckten Version zu gelangen, die den gesetzlichen Rahmenbedingungen entspricht.“ Zu eventuell anfallenden Stornogebühren von Musikgruppen erklärt Baumüller: „Wir brauchen ehestens eine Rechtsgrundlage der Regierung für eine aufgrund der Corona-Verordnung begründete Absage der Veranstaltung, damit wir nicht auf den Stornokosten sitzen bleiben“. 

„Gürtel enger schnallen"

Markus Gutenberger, Obmann des Sportvereins Haslach schmerzt die Absage des Sportfestes sehr: „Für uns ist das Pfingstfest eine wichtige Einnahmequelle und es gehen uns 70 Prozent der Gesamteinnahmen des Jahr verloren. Wir haben sonst kaum Einnahmen und haben trotzdem laufende Ausgaben durch die Erhaltung der Sportstätten, auch wenn der Betrieb derzeit eingeschränkt ist. Man hoffe weiterhin auf Sponsorengelder und natürlich auf zusätzliche öffentliche Fördergelder." Auf jeden Fall heißt es `den Gürtel enger schnallen und wenn das Fest ein zweites Mal ausfällt wird es problematisch“,  sagt der Haslacher Sportvereinsobmann. Auch von sich aus sei man aktiv geworden um Gelder zu lukrieren. So hat man das Projekt “Bewegtes Haslach“ überlegt, bei dem auf einem vier kilometerlangen „Haslacher Rundwanderweg“ Rätselaufgaben per QR-Code Reader gestellt werden. Beteiligen können sich Familien und wir bei der vom Oberösterreichischen Fußballverband ins Leben gerufenen `Corona-Punkteprämie` einreichen und wir hoffen auf Preisgelder", verrät Gutenberger.

Autor:

Helmut Eder aus Rohrbach

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