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Demenzservicestelle Rohrbach nutzt alle Kommunikations-Möglichkeiten

In der Gemeinde Altenfelden und in Rohrbach-Berg wird ein Hilfsangebot unter speziellen Sicherheitsbedingungen angeboten.
  • In der Gemeinde Altenfelden und in Rohrbach-Berg wird ein Hilfsangebot unter speziellen Sicherheitsbedingungen angeboten.
  • Foto: Foto: Laschalt
  • hochgeladen von Sarah Schütz

Für viele Menschen mit Demenz zeigt sich die Isolation in der Zeit des Lockdowns als sehr einschneidend. Soziale Kontakte und Unterstützungen sind abrupt weggebrochen und für die Betroffenen sind diese Veränderungen oft nicht nachvollziehbar. Sie können die Gesamtsituation häufig nicht mehr verstehen.

BEZIRK ROHRBACH. „Gerade durch die Zeit des Lockdowns verschlechterte sich der Zustand mancher Betroffener. Je weniger geistige Aktivität, Kontakte nach außen und Bewegung Menschen haben, desto schneller bauen sie ihre Fähigkeiten ab. In vielen Familien zeigten sich auch im Verhalten der von Demenz betroffenen Personen deutliche Veränderungen – häufig in Form von stärkeren Ängsten, Unsicherheiten oder Abbau der Alltagsfähigkeiten“, analysiert die Leiterin der Demenzservicestellen der MAS Alzheimerhilfe Karin Laschalt und ist froh, jetzt, in der Gemeinde Altenfelden und in Rohrbach-Berg ein Hilfsangebot unter speziellen Sicherheitsbedingungen legen zu können.

"Wöchentliches Training bedeutet uns viel"

Die Gruppe mit maximal sechs Teilnehmern ist aktiv und die Demenzexpertin hört das Lob diverser Rückmeldungen für ihr Team gerne. „Das Training ist immer ganz toll geleitet. Ich bin immer motiviert und gut gelaunt, wenn ich den Trainingsraum verlasse“, so ein Teilnehmer. Eine Angehörige berichtet: „Das wöchentliche Training und auch die Aufgaben für zu Hause bedeuten meiner Mutter sehr viel und regen sie sichtlich im positiven Sinne an.“

Laschalt verweist darauf, dass die Demenzservicestellen der MAS Alzheimerhilfe die ganze Zeit über den Kontakt mit den betroffenen Familien zumindest telefonisch gehalten haben und weiter halten. „Die Demenzservicestelle hat zwar einen eingeschränkten Betrieb, aber wo es möglich ist, setzen wir auf einen sozialen, direkten Kontakt. So halten wir regelmäßige Sprechtage in Rohrbach ab und bieten psychologische Abklärung und gleichzeitige Beratung Angehöriger an.“ Der nächste Sprechtag findet am Mittwoch 17. Februar statt – Termine ausschließlich nach telefonischer Vereinbarung unter 0664/8546699.

Zudem werden aber auch neue Wege beschritten. So wurden etwa einige Onlinemöglichkeiten für Angehörige geschaffen, wie Angehörigentreffen über Unalone oder die Online-Hilfe minimed.at/demenzundich sowie die Website alzheimerhilfe.at

„Natürlich ist auch einfach in den Demenzservicestellen anzurufen eine gute Möglichkeit. „Es tut gut, sein Herz ausschütten und sich Tipps holen zu können."

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