Diagnose Brustkrebs

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung der Frau in Österreich. Jährlich sind es 4600 Frauen.
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BEZIRK. Jede neunte Frau erkrankt in ihrem Leben daran. Für die Entstehung von Brustkrebs spielen viele Faktoren wie, hormonelle Veränderungen oder Umwelteinflüsse eine Rolle. Mit Hilfe der Mammographie und der ergänzenden Ultraschalluntersuchung kann Brustkrebs frühzeitig erkannt werden. „Ab 40 Jahren sollte jede Frau einmal jährlich zur Mammographie gehen“, empfiehlt Oberarzt Manfred Spannbauer, Radiologe am LKH Rohrbach. Trotz dieser Empfehlung wird die Vorsorgeuntersuchung noch viel zu wenig genutzt. Der Nutzen einer solchen Untersuchung, die nicht schmerzhaft sein muss, ist auf jeden Fall sinnvoll: Bei Früherkennung von kleinen Gewächsen sind die Heilungschancen sehr hoch. Das Strahlenrisiko einer Mammographie ist dazu verschwindend gering.
Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken hängt von verschiedenen Faktoren ab, weiß Primar Peter Stumpner, ärztlicher Leiter am LKH Rohrbach. "Der Einfluss der Geschlechtshormone scheint eine wesentliche Rolle zu spielen: Je länger eine Frau mit dem zyklischen Auf und Ab der Spiegel von Östrogenen und Gestagenen lebt, desto höher ist für sie die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken. Einen ungünstigen Einfluss auf das Brustkrebsrisiko haben Bewegungsmangel und Übergewicht, wobei sich das Körpergewicht hauptsächlich nach den Wechseljahren risikosteigernd auszuwirken scheint."
Auch Männer und noch sehr junge Frauen können von der Erkrankung betroffen sein, obwohl dieses jedoch eine Seltenheit darstellt. "Eine der guten Nachrichten ist, dass immer weniger Frauen im Verhältnis zur Anzahl der Neuerkrankungen tatsächlich an Brustkrebs sterben. Dank der modernen Medizin insbesondere in Hinblick auf die Früherkennung und der modernen Therapieformen sind heutzutage solche Erfolge zu erzielen", sagt Stumpner.

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung der Frau in Österreich. Jährlich sind es 4600 Frauen.
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