Düstere Gestalten am Stadtplatz

Nachdem sie die Masken abgenommen hatten, waren die grimmigem Gesellen dann wieder ganz Menschen wie du und ich, und stellten sich geduldig für „Selfies“ an die Seite der staunenden Kinder.
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  • Nachdem sie die Masken abgenommen hatten, waren die grimmigem Gesellen dann wieder ganz Menschen wie du und ich, und stellten sich geduldig für „Selfies“ an die Seite der staunenden Kinder.
  • hochgeladen von Werner Gattermayer

ROHRBACH-BERG (gawe). Die zottelige Gestalten ließen nicht nur beim Schnitzen ihrer Masken ihrer Phantasie freien Lauf. Auch bei der Namensgebung waren die gruseligen Gruppen sehr kreativ. So liefen unter anderem durch die Innenstadt: die Innviertler Stoabach-Teifen, die Black Death Devils, die Herzograda Woidteifin, die Kürnbergwald Dämonen, die Misfits of Hell, die Abraxas Hölltenfürsten, D`Grantla, und als größte Gruppe mit 30 wilden Gesellen die Ybbstaler Schluchtenteufeln. Einigen Stress hatten die Passauer Höllengeister, die in den letzten Tagen mit zahlreichen Hausbesuchen, (zusammen mit dem Nikolaus) voll ausgebucht waren. Wurden früher die Tage im November immer kürzer und kälter, glaubten die Menschen an Nebel- und Wintergeister. Die in der immer länger währenden Dunkelheit lebenden Geister wurden gefürchtet. Die wilden Perchten, furcht erregenden Gestalten, sollten diese Dämonen mit Lärm und Krawall in die Flucht schlagen. Mit Glocken, ketten, Rauch und Feuer ist ihnen dies wahrscheinlich wieder gelungen.

Fotos: gawe

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