„Es ist nie zu spät aufzustehen und zu gehen!“

Roswitha Öhler vom Familiennetzwerk Mühltal überreichte Pater Anselm Grün eine kleine Aufmerksamkeit aus der Region.
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  • Roswitha Öhler vom Familiennetzwerk Mühltal überreichte Pater Anselm Grün eine kleine Aufmerksamkeit aus der Region.
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ROHRBACH-BERG. Zum Thema „Versäume nicht dein Leben!“ zeigte der beliebte Benediktinermönch Anselm Grün in einem Vortrag im gefüllten Centro auf, dass es essentiell ist anzupacken und dass jeder Augenblick in unserem Leben wichtig ist. Das Familiennetzwerk Mühltal konnte den 73-Jährigen zum dritten Mal für einen Vortrag gewinnen.

Angst, etwas zu versäumen...

Drei Bedeutungen seines Themas legte Anselm Grün dar und meinte: „Viele bleiben lieber Zuschauer, als selbst anzupacken.“ Andere hätten Angst, etwas zu versäumen, das andere vielleicht erlebt haben. Und alte Menschen würden öfter sagen, dass sie nicht richtig gelebt hätten und nur das getan hätten, was andere wollten.
„Viele fühlen sich als Opfer, in einer Opferrolle; schuld sind immer die anderen“, stellte Pater Grün fest und betonte gleichzeitig: „Wir verwandeln auch die Menschen, je nachdem mit welcher Einstellung wir auf sie zugehen!“ Der Benediktinerpater brachte es auf den Punkt, als er die Zuhörer ermutigte und zu einer Bibelstelle – auf heute umgelegt – meinte: „Es ist nie zu spät, aufzustehen und loszugehen!“

Auf das eigene Glück achten

Nach dem Vortrag stellte sich Anselm Grün in der Podiumsdiskussion mit Christian Haubner, dem Chefredakteur des Neuen Volksblattes, unter anderem der Frage nach der eigenen Psychohygiene. Der Benediktinermönch unterstrich, dass für ihn dazu das Gebet, das Ordensleben und regelmäßige Supervision wichtig sind. So hob Grün hervor, dass essentiell ist, auch auf das eigene Glück zu achten, um nicht Gefahr zu laufen, verbittert zu werden.

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