Gemeindefusion: Infooffensive für Bevölkerung startet

Die Lenkungsgruppe der Gemeindefusion.
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AIGEN, SCHLÄGL. „Durchs Reden kommen d’Leut zam“, dieses alte Sprichwort verliert nie an Bedeutung und wird immer wichtiger in unserer Gesellschaft.
Seit einem Jahr beschäftigt sich die Lenkungsgruppe mit dem zukunftsweisenden Prozess „Gemeindezusammenführung von Aigen und Schlägl“. Die Sinnhaftigkeit dafür sowie die Abhaltung einer Volksbefragung am 7. September 2014 wurden vom Gemeinderat bereits beschlossen.

Damit alle Bürgerinnen und Bürger den gleichen Informationsstand für die bevorstehende Volksbefragung haben, wurde ein sehr sachlicher und informativer Folder erstellt und ausgeschickt. Ziel der kommenden Infoabende soll die Abklärung und Beantwortung offener Fragen und Unsicherheiten sein. Gerüchte und Unwahrheiten sollen aus der Welt geschafft und offen und ehrlich über eine neue Gemeinde Aigen-Schlägl diskutiert werden. "Die Bevölkerung soll diese Chance nutzen und durch ihr Kommen das Interesse an der Zukunft der Gemeinden Aigen und Schlägl zeigen", sagen die Mitglieder der Lenkungsgruppe. "Nur gemeinsam können wir den richtigen Weg in eine erfolgreiche Zukunft gehen."

Termine für die Infoabende: (jeweils 20 Uhr)

Baureith/Unterneudorf/Wurmbrand
07.07.2014 (Meierhof Schlägl)

Kerschbaum/Mitterreith/Breitenstein/Mühltal
10.07.2014 (Meierhof Schlägl)

Schlägl (Schachling, Mitterweg, Bachlweg, Mühlbergstr.)
14.07.2014 (Meierhof Schlägl)

Natschlag/Geiselreith/St. Wolfgang/Auweg
16.07.2014 (Meierhof Schlägl)

Schlägl (Siedlung, St. Wolfgangstr., Schlägler-Hauptstraße, Am Teich, Schulstr.) 21.07.2014 (Meierhof Schlägl)

Diendorf/Berghäusl/Grünwald/Sonnenwald
11.08.2014 (Vereinshaus Aigen)

Aigen Sprengel 1
12.08.2014 (Vereinshaus Aigen)

Weichsberg/Winkl
14.08.2014 (Meierhof Schlägl)

Aigen Sprengel 2
18.08.2014 (Vereinshaus Aigen)

Rudolfing
21.08.2014 (Vereinshaus Aigen)

Geplant ist weiters für den Sommer noch eine spezielle Veranstaltung für die Jugendlichen beider Gemeinden am Samstag, 26.7.2014 um 20 Uhr im KIKAS Aigen-Schlägl.

In den letzten Jahren haben sich die Gemeinden Aigen und Schlägl gut entwickelt. Jede Gemeinde auf ihre Art und Weise. "Damit wir aber diesen Standard erhalten und vor allem fortsetzen können, dürfen wir den Blick in die Zukunft nicht außer Acht lassen", sagt die Lenkungsgruppe und fragt: "Warum vereinen wir nicht gesetzlich das, was schon seit vielen Jahren zusammengewachsen ist? Gemeinsamer Kindergarten, gemeinsame Schulen und Vereine und auch persönliche Freundschaften sind entstanden, bei denen die Gemeindegrenze zwischen Aigen und Schlägl schon längst keine Rolle spielt. Jeder Zuzug und jede Abwanderung steht und fällt mit dem Angebot in einer Gemeinde. Und wir alle wissen, dass der Bezirk Rohrbach von der Abwanderung sehr stark betroffen ist und auch die Gemeinde Schlägl."

Eine positive Bevölkerungsentwicklung ist für jede Gemeinde von größter Bedeutung. Deshalb wollen wir mit der neuen Gemeinde Aigen-Schlägl die landwirtschaftlichen Strukturen und die umliegenden Dörfer besonders in den Mittelpunkt rücken.

„Ich habe den Mut gefasst, mich mit diesem emotionalen Thema kritisch auseinander zu setzen“, sagt die Schlägler Bürgermeisterin Elisabeth Höfler. „Ich habe mich auch im Vorfeld bereiterklärt, als Bürgermeisterin für die mögliche Gemeinde Aigen-Schlägl zu kandidieren, ich will das Amt der Bürgermeisterin vor allem mit Haus- und Herzverstand ausführen. Also fassen wir gemeinsam den Mut dazu, in Zukunft als Gemeinde Aigen-Schlägl aufzutreten. Durch eine bessere Lebensqualität und durch ein gemeinsames Auftreten können wir der Abwanderung entgegensteuern. Wir alle tragen Verantwortung für unsere Gemeinde, für unsere Jugend und somit für unsere Zukunft. Setzen wir ein klares Zeichen, dass wir den Mut zur Veränderung haben.“

„Durch die Zusammenlegung entsteht kein Identitätsverlust, sondern unsere Region wird dadurch gestärkt und wettbewerbsfähiger. Deshalb nutzen wir die einmalige Chance, die Zukunft unserer Heimat jetzt gemeinsam mit der neuen Gemeinde Aigen-Schlägl zu gestalten“, Herbert Kern, Bürgermeister der Gemeinde Aigen.

In den letzten Monaten haben sich die Verantwortlichen alle Argumente für und gegen eine Fusion sehr gut angehört und überlegt. Ihr Aufruf an die Bevölkerung von Aigen und Schlägl lautet nun: "Gehen wir alle geschlossen zur Volksbefragung und setzen wir ein klares JA für die Zukunft und somit für unsere Kinder. Die Zukunft sind unsere Kinder."

Die Volksbefragung findet getrennt voneinander statt. Sowohl in Aigen als auch in Schlägl muss ein Ergebnis von 50 Prozent plus 1 Stimme sein, damit es zu einer Gemeindezusammenlegung kommen kann.

Lenkungsgruppe:

Gemeinde Aigen:
Dr. Herbert Kern, Bürgermeister (ÖVP)
Ing. Paul Hauer, Vizebürgermeister (ÖVP)
Johann Peter, Bürgermeister aD. (ÖVP)
Ing. Christoph Kölbl, Gemeindevorstand (ÖVP)
Andreas Reischl, Gemeindevorstand (ÖVP)
Ingrid Groiß, Gemeindevorstand (SPÖ)
Norbert Etzelstorfer, Amtsleiter

Gemeinde Schlägl:
Elisabeth Höfler, Bürgermeisterin (ÖVP)
Mag. Max Jauker, Vizebürgermeister (ÖVP)
Ing. Josef Moser, Bürgermeister aD. (ÖVP)
Manfred Fuchs, Gemeinderat (ÖVP)
Franz Bogner, Gemeindevorstand (SPÖ)
Bruno Roth, Gemeinderat (FPÖ)
Günter Siegl, Amtsleiter

Projektleitung:
Dr. Gerlinde Stöbich, B’VM Beratergruppe für Verbands-Management

Die Lenkungsgruppe der Gemeindefusion.
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