Hui statt Pfui
Haslacher Schüler waren im Dienste der Umwelt unterwegs

Die Haslacher Volksschüler waren im Dienste der Umwelt unterwegs.
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  • hochgeladen von Sarah Schütz

Kürzlich machten sich die Volksschüler sowie die Mittelschüler aus Haslach auf den Weg, um Wiesen, Wälder und Straßenränder von Müll zu befreien.

HASLACH. "Die gesamte Volksschule Haslach war an zwei Tagen im Dienste der Umwelt unterwegs. Etwa 120 Schüler sowie die Lehrerinnen haben mitgeholfen. Wir haben das Gebiet rund um Haslach aufgeteilt, damit wir jede Siedlung und Umgebung abdecken konnten", berichtet Lehrerin Alexandra Raml. Insgesamt sammelten sie rund 70 Kilogramm Müll. "Wir fanden viele Glasflaschen in den Wiesen rund um den Sportplatz", so Raml. Auch Dosen, Plastikmüll, Taschentücher, Unmengen an Masken und Zigarettenstummeln wurden entsorgt.

Die Kinder waren sehr motiviert, haben sich um alles gebückt und wollten die Umwelt ganz sauber machen. "Sie haben sich in den Gruppen gut organisiert und richtig gut zusammengearbeitet", sagt das Lehrerteam. "Erschreckend, wie viel die Leute wegwerfen", war das Resümee der Schüler. Einige Kinder meinten, dass sie auch mit den Eltern spazieren gehen wollen. "Da nehmen sie dann auch privat einen Müllsack mit und sammeln den herumliegenden Unrat ein", freut sich Raml.

Familie von gelernten Inhalten überzeugen

Im Sachunterricht beschäftigte man sich schon vor der Aktion mit dem Thema Müll. Es wurde besprochen, warum das Trennen so wichtig ist und wie man im Alltag Müll vermeiden kann. "Eine Schülerin meinte zu mir, dass sie einmal in der Woche einen 'Müllvermeidungs-Einkauf' starten. Wenig Plastik und Verpackungsmaterial soll im Einkaufswagerl sein. Ich persönlich finde das extrem erfreulich, wenn die Kinder mit den erlernten Inhalten nach Hause kommen, die Familie davon überzeugen und zum Mitmachen überreden können", so die zuständige Lehrerin.

"Nicht so schnell etwas wegwerfen"

Abfälle werden oft aus dem Autofenster geworfen oder beim Gehen einfach fallen gelassen. "Eine mehr als zweifelhafte Methode der 'Abfallentsorgung'. Der Müll braucht oft Jahrhunderte, bis er vollständig abgebaut ist. Solange werden Böden und Wasser vergiftetet. Neben enormen Kosten für die Allgemeinheit birgt dies große Gefahren für Pflanzen, Tiere und Menschen", sind sich die Pädagogen der Haslacher Mittelschule einig. Darum haben auch sie sich mit ihren Schülern entschlossen, einen Beitrag zur Flurreinigung 2021 zu leisten. Mit Plastiksackerl und Handschuhen bewaffnet. machten sich die Schüler und Lehrer auf den Weg, um die umliegenden Straßen und Wegränder von Müll zu befreien. Als Abschlussbelohnung gab es eine Beichtbrezn für die fleißigen Müllsammler.

"Damit sollen die Schüler einen bewussteren Blick auf das Thema bekommen. Im Idealfall werden sie somit zu Botschaftern in der eigenen "Peergroup". Durch das direkte und persönliche Zusammenhelfen in der Gemeinschaft bleibt die Thematik besser im Gedächtnis. Außerdem wird jemand, der einmal Müll aufgesammelt hat, nicht so schnell wieder einfach etwas wegwerfen", betonen die Haslacher Lehrer.

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