Kinder- und Jugendreha eröffnet
Im „kokon“ bestmöglich genesen

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ROHRBACH-BERG (gawe). Lange Jahre haben Mediziner sowie Eltern von Kindern, die krankheitsbedingt dringend eine Reha brauchten, auf diesen Tag gewartet. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit öffnete nun die Kinder- und Jugendreha „kokon“ ihre Türen.

Strahlender Tag für Kinder und Jugendliche

“Es ist ein erfreulicher Tag für unser Bundesland, noch erfreulicher ist er für die Kinder und Jugendlichen“ betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer bei der Eröffnung. Er lobte den freundlichen und offenen Eindruck, den die neue Reha vermittelt. „Junge Menschen, die viel durchgemacht haben, sollen hier eine Phase der Stärkung und des Aufatmens erfahren“, damit wünschte Stelzer den Kindern „eine gute und stärkende Zeit“ in der neuen Einrichtung.

Altersgerechtes REHA nur für Kinder

„Nach einem oft sehr langen Leidensweg finden Kinder und ihre Eltern hier eine hochprofessionelle Hilfe“ freute sich Gesundheitslandesrätin Landeshauptmann Stellverteterin Christine Haberlander und ergänzt: „Sie finden hier Unterstützung in der Nähe ihres Wohnortes. Überdies bedeutet diese neue Gesundheitseinrichtung eine Stärkung der Region in medizinischer Sicht.“ Weiters gab sie zu Bedenken, dass Kinder und Jugendliche keine kleinen Erwachsenen seien und daher eine besonders maßgeschneiderte Betreuungseinrichtung wie „konkon“ benötigten.

Speziell auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet

Früher mussten Kinder zur Reha ins Ausland geschickt werden. Eine spezielle Betreuung für die Kids gab es Österreich nicht. In Rohrbach-Berg wurde nun am 10. September mit den ersten Kindern und Jugendlichen, die das Haus bereits mit viel Leben füllen, begonnen. 77 junge Patienten sowie 67 bewilligte Begleitpersonen werden hier Platz finden. Gemeinsam mit dem engagierten und multiprofessionellen Team können sie vor Ort an der Verbesserung der persönlichen Gesundheitssituation arbeiten.

Für Kinder von null bis 18 Jahren

„Wir haben uns Beispiele in Deutschland und in der Schweiz angesehen. Modernste Erkenntnisse sind in dieses einzige Haus in Österreich eingeflossen, das nicht an eine andere Reha angegliedert ist“, schildert Geschäftsführer Claus Brunner die Entstehungsgeschichte. Der „kokon“ sei ein geschützter Raum, der für eine optimale Heilung notwendig sei: „Eine liebevolle, angstbefreite Atmosphäre soll hergestellt werden“, ergänzt er. Freundliche Zimmer, die eine Reha so angenehm wie möglich machen, sollen für Geborgenheit sorgen. Darüber hinaus erhalten Kinder und Jugendliche während ihres Aufenthaltes Schulunterricht.

Begleitpersonen erwünscht

Über „einen geschützten Raum, in dem man wachsen kann“, freut sich auch die Ärztliche Direktorin, Evelyn Lechner. Bei chronischen Erkrankungen sind auch oft die Familie und das Umfeld betroffen. Eltern und Geschwister können und sollen in die Reha-Behandlung mit einbezogen werden. „Der Name „kokon“ steht für ein schützendes Haus, in dem sich Kinder und Familien im gemütlichen Ambiente und in der Wohl-Fühl-Umgebung entwickeln und bestmöglich genesen können“

Turbo für die Region

Von der Investition – 23 Millionen Euro – in die neue Gesundheitseinrichtung profitiert auch der Bezirk Rohrbach. 110 neue Arbeitsplätze sind am Standort entstanden.

„Hebammen“ des Projektes geehrt

Drei Wegbereiter des Projektes wurden vom Bürgermeister Andreas Lindorfer besonders geehrt. Die Goldene Ehrennadel erhielt der ehemalige Bürgermeister von Schwarzenberg, Bernhard Hain. Er hatte die Idee für ein Kinder Reha Zentrum im Bezirk beharrlich verfolgt. Den goldenen Ehrenring der Stadtgemeinde überreichte der Bürgermeister an den ehemaligen Vizekanzler Reinhold Mitterlehner sowie an den ehemaligen Landeshauptmann Josef Pühringer.

Fotos : gawe

Autor:

Werner Gattermayer aus Rohrbach

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