Sarleinsbacher wechselte
Jurist wurde Diakon

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„Ein wesentlicher Punkt, der mir Kraft gibt und für einen klaren Kopf sorgt, ist das Gebet!“

ROHRBACH, SARLEINSBACH (alho). Seit Herbst vergangenen Jahres ist in den beiden Pfarren Sarleinsbach und Putzleinsdorf ein neuer Diakon im Einsatz: Hermann Josef Hehenberger. Der Rohrbacher wurde am 9. November 2019 im neuen Dom in Linz, gemeinsam mit einem zweiten Kandidaten von Diözesanbischof Manfred Scheuer zum Diakon geweiht.

Zugehörigkeit zu Pfarren und Diözese

Der 30-Jährige begann bereits wenige Monate zuvor sein pastorales Einführungsjahr und absolviert momentan sein pastorales Einführungsjahr in den beiden Pfarren. Für 6. Juni 2020 ist die Priesterweihe im Stift Schlägl durch Bischof Scheuer geplant. Auf die Frage, warum eine Weihe in Linz und die andere im Stift Schlägl, war für Hehenberger die Antwort klar: „Als Ort der Diakonweihe habe ich Linz gewählt, da dabei die Zugehörigkeit zur Diözese zum Ausdruck kommt. Neben meinem Diakonatsjahr habe ich ja regelmäßig Kontakt zum Stift Schlägl und ebenso zu verschiedenen Pfarren. Diese Beziehung zu meinem Orden soll durch die Priesterweihe im Stift zum Ausdruck kommen.“

Wunsch Priester zu werden im Laufe des Jus-Studiums

Ursprünglich aus Neufelden stammend begann Josef Hehenberger – wie er ohne Ordensname heißt - nach der Matura sein Jus-Studium in Linz. „Schon während des Studiums tauchte in mir der Gedanke auf, den Weg zu verändern, auch wenn anfangs nicht klar war ob Orden oder nicht. Denn mitten im Jus-Studium wuchs in mir die Beziehung zu Christus und ich hatte den Wunsch und die Gewissheit Priester zu werden“, erinnert sich der 30-Jährige noch genau. Nach Rohrbach übersiedelt, trat Hehenberger unmittelbar nach Abschluss seines Studiums der Rechtswissenschaften im Jahr 2012 in den Prämonstratenser-Orden des Stiftes Schlägl ein und bekam den Ordensname Hermann. Ein eineinhalbjähriges Noviziat begann, worauf fünf Jahre Theologiestudium in Innsbruck folgten, das er im März 2019 abschließen konnte.

Gebet, sowie Bewegung und Sport

„Bewegung oder eine andere sportliche Betätigung ist für mich wichtig. Während meines Jus-Studiums ging ich als Ausgleich gerne öfters ins Fitnessstudio“, denkt Hehenberger gerne zurück und meint: „Da fehlt mir aber noch die richtige Möglichkeit und das Maß. Ebenso ist für mich ein wesentlicher Punkt, der mir Kraft gibt und für einen klaren Kopf sorgt, das Gebet“ Diakon Hehenberger sieht in der Beziehung zu Christus einen wesentlichen Auftrag: „Er handelt durch uns und so ist es mir wichtig einen Kontakt zu Jesus herzustellen, etwa durch das persönliche Gebet, in die Stille gehen. Es gilt nicht nur bei gemeinsamen Gebetsmöglichkeiten mitzumachen, auch wenn diese ebenfalls bedeutsam sind.“

Autor:

Alfred Hofer aus Rohrbach

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