Kirchschlägers Auftrag für Generationen

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, Landeshauptmann Josef Pühringer, Christa Stadler (Tochter von Rudolf Kirchschläger), Walter Kirchschläger (Sohn) und Bürgermeister Josef Wögerbauer.
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  • Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, Landeshauptmann Josef Pühringer, Christa Stadler (Tochter von Rudolf Kirchschläger), Walter Kirchschläger (Sohn) und Bürgermeister Josef Wögerbauer.
  • Foto: Foto: Land OÖ/Dedl
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NIEDERKAPPEL. „Rudolf Kirchschläger hat einen reichen, geistigen Nachlass hinterlassen, der auch für die heutige Generation Vorbild und Auftrag ist“, erklärte Landeshauptmann Josef Pühringer beim Festakt anlässlich des 100. Geburtstags von Rudolf Kirchschläger in Niederkappel. Kirchschläger hat immer wieder zu Fragen der Ethik im täglichen Leben mahnend Stellung genommen.

Diplomat Kirchschläger
Er hat jede Möglichkeit, die sich ihm geboten hat, genutzt, um darauf hinzuweisen, dass „Verantwortung zu den angeborenen Menschenpflichten gehört“. Die Sicherung des Friedens im Großen wie im Kleinen bleibt eine Daueraufgabe, an der wir alle arbeiten müssen. Rudolf Kirchschläger hat das vorgelebt. Er war in all seinen Funktionen als Diplomat, als Außenminister und als Bundespräsident ein ständiger Arbeiter für den Frieden. Er hat immer wieder klar gemacht, dass „Friede niemals ein endgültiger Besitz ist“.

An das Land glauben
Ein weiterer Grundgedanke Kirchschlägers war sein unerschütterlicher Glaube an unser Land und seine Menschen. Kirchschläger, der das Scheitern der Ersten Republik miterlebt hat, hat immer wieder ermuntert, an unser Land zu glauben und an die Leistungsfähigkeit seiner Menschen. "Kirchschläger hat aber auch immer wieder darauf hingewiesen, dass gerade eine wirtschaftlich erfolgreiche Gesellschaft die Pflicht hat, für die sozial Schwachen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu sorgen", sagte der Landeshauptmann. "Kirchschläger hat immer vorgelebt, dass Politik in allererster Linie als Dienst zu verstehen ist. Er hat sich auch als Bundespräsident als ,erster Diener` des Landes und seiner Menschen verstanden."

Kirchschläger-Stipendium vergeben
Im Linzer Landhaus das „Rudolf Kirchschläger-Stipendium“ der Österreichischen Jungarbeiterbewegung vergeben. Es ergeht in diesem Jahr an Magdalena Baumgartner, die im achten Semester das Lehramt für Deutsch und Biologie studiert.

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, Landeshauptmann Josef Pühringer, Christa Stadler (Tochter von Rudolf Kirchschläger), Walter Kirchschläger (Sohn) und Bürgermeister Josef Wögerbauer.
Das Kirchschläger-Stipendium wurde an Magdalena Baumgartner vergeben.
Autor:

Karin Bayr aus Rohrbach

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