Lang leben wollen viele - Alt werden will keiner

Marina Kojer spricht am 21. Oktober in Neufelden zum Thema "Umgang mit Hochbetagten".
  • Marina Kojer spricht am 21. Oktober in Neufelden zum Thema "Umgang mit Hochbetagten".
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NEUFELDEN. Alter, Demenz, Krankheit, Sterben und die damit verbundenen Probleme gehen uns alle an – sie stellen unsere Gesellschaft vor eine große Herausforderung. "Sehr alt zu werden ist nicht gerade die einfachste Aufgabe, die einem im Leben gestellt wird. Wer 90 und mehr Jahre alt ist, ist nämlich in den seltensten Fällen gesund und frei von Schmerzen", sagt Marina Kojer. Medizinische Fachkompetenz alleine reicht hier nicht: Gefragt sind Kommunikation und Beziehungsaufbau. Die Referentin hat als Ärztin und Psychologin einen umfassenden Zugang zur Thematik. Sie kommt am Mittwoch, 21. Oktober, 19.30 Uhr, ins Pfarrheim Neufelden und hält dort einen Vortrag über den Umgang mit hochbetagten Menschen.

Begründerin Schmerzambulanz

Als Begründerin und langjährige Leiterin der ersten medizinischen Abteilung für Palliativmedizinische Geriatrie und der Schmerzambulanz am Geriatriezentrum am Wienerwald in Wien kennt sie auch die praktischen Seiten des Umganges mit alten und sehr alten Menschen. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen. Ihre Vorträge beeindrucken durch einfache, verständliche Worte, hinter denen sich die hohe Fachkompetenz und vor allem ein reicher Schatz persönlicher Erfahrungen zeigen.

Erlös für Jugendkantorei

Mit dem Erlös aus den freiwilligen Spenden wird die Jugendkantorei Schlägl mit dem Projekt „Musikoase – Glücksmomente im Alter" unterstützt, welches im Bezirksalten- und Pflegeheim Kleinzell gestartet hat.

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