"Gesund altern"
Regionaler Gesundheitstag in Rohrbach-Berg

Seniorenbund-Landesgeschäftsführer Franz Ebner, Landtagsabgeordnete Gertraud Scheiblberger, Seniorenbund-Landesobmann Josef Pühringer, Seniorenbund-Bezirksobmann-Stv. Maria Lindinger, Seniorenbund-Bezirksobmann Leopold Wipplinger, Gerlinde Arnreiter vom Sozialhilfeverband und Rohrbach-Bergs Bürgermeister Andreas Lindorferbei der Pressekonferenz.
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  • Seniorenbund-Landesgeschäftsführer Franz Ebner, Landtagsabgeordnete Gertraud Scheiblberger, Seniorenbund-Landesobmann Josef Pühringer, Seniorenbund-Bezirksobmann-Stv. Maria Lindinger, Seniorenbund-Bezirksobmann Leopold Wipplinger, Gerlinde Arnreiter vom Sozialhilfeverband und Rohrbach-Bergs Bürgermeister Andreas Lindorferbei der Pressekonferenz.
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  • hochgeladen von Helmut Eder

Für eine hohe Lebensqualität auch im hohen Alter, ist eine gute Gesundheit entscheidend, so der Tenor beim Senioren-Gesundheitstag im Centro. Bei Fachvorträgen und Info- Ständen informierten Experten die Besucher.

ROHRBACH-BERG (hed). „Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird“, sagte Altlandeshauptmann und Seniorenbund-Landesobmann Josef Pühringer beim Regionalen Gesundheitstag des Oberösterreichischen Seniorenbundes im Rohrbach-Berger Centro und fügte hinzu: „Es gibt welche die fühlen sich mit 90 wie 40 und welche die fühlen sich mit 40 wie 90“. In Anbetracht der demografischen Entwicklung müsse es ein Ziel sein, die Gesundheit lange zu erhalten und die Pflegebedürftigkeit möglichst hinauszuschieben. „Wir wissen, das bis 2035 um 50 Prozent mehr über 65-Jährige und um 40 Prozent mehr über 80-Jährige geben wird. Darauf müssen wir uns vorbereiten", betonte Pühringer.

Laut der jährlichen Umfrage Wisse man, dass den Senioren das Thema Gesundheit sehr wichtig ist. „Gesund altern in OÖ“ ist ein Schwerpunkt des Landes OÖ. Auf einer Gesundheitsstraße konnten Besucher ihren Blutdruck, Zucker- und Hämoglobinwert überprüfen lassen. Der Zuckerspiegel wurde gemessen. Seh- und Hörtests wurden ebenfalls durchgeführt. „Information ist der erste Schritt der Vorsorge“, sagte Pühringer. Vorgestellt wurde auch der Fitness-Pass, den der OÖ Seniorenbund gemeinsam mit der Sportunion Oberösterreich entwickelte, mit dem Ziel ältere Menschen zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil zu motivieren mit körperlicher Bewegung und gesunder Ernährung. Er enthält auch verschiedene Übungen, um Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft und Koordination zu schulen.

Gemeinschaft und Geselligkeit

„Neben der Gesundheit sei auch Vereinsamung ein Thema im Alter“, erklärte Seniorenbund-Bezirksobmann Leopold Wipplinger: „Wir bieten gerade im Bezirk ein breites Angebot an, bei dem Gemeinschaft und Geselligkeit eine große Rolle spielen. Dazu gehören Wanderungen, Eis- und Asphaltstockschießen sowie Kegeln, Tarock und Seniorentanz“. "Eine positive Lebenseinstellung und soziale Kontakte seien ebenso wichtig, gerade auch für Demenzkranke", betonte Gerlinde Arnreiter vom Sozialhilfeverband. Diese Menschen mit speziellen Angeboten wieder zu integrieren, sei eine wesentliche Herausforderung. Auf die Frage, wie es mit der Planung des neuen Bezirkshallenbades als wichtige Gesundheitseieinrichtung gerade auch für Pensionisten vorangehe, antwortete Rohrbach-Bergs Bürgermeister Andreas Lindorfer: „Die Planungen im Arbeitsteam laufen und wir hoffen Mitte Mai mit konkreten Ergebnissen an die Öffentlichkeit gehen zu können, was die Umsetzung betrifft.“ Der Seniorenbund-Bezirksobmann ergänzte: „Uns ist die Errichtung des Hallenbades ein großes Anliegen, wofür wir uns auch einsetzen.“

Autor:

Helmut Eder aus Rohrbach

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