Unterkagererhof
Reinhold Mitterlehner fordert neue Diskussionskultur

Der ehemalige Vizekanzler Reinhold Mitterlehner diskutierte mit den 50 Teilnehmern der Unterkagerer- Stubengespräche über zentrale Zeitthemen. Er ermutigte dabei zu mehr Zivilcourage.
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  • Der ehemalige Vizekanzler Reinhold Mitterlehner diskutierte mit den 50 Teilnehmern der Unterkagerer- Stubengespräche über zentrale Zeitthemen. Er ermutigte dabei zu mehr Zivilcourage.
  • Foto: Maria Schietz
  • hochgeladen von Helmut Eder

Der ehemalige Vizekanzler diskutierte mit den 50 Teilnehmern der Unterkagerer- Stubengespräche über zentrale Zeitthemen. Dabei ermutigte er zu mehr Zivilcourage.

AUBERG (hed). „Wir haben offensichtlich auch ein Problem der Meinungsvielfalt und der Diskussionskultur“, schreibt der ehemalige Vizekanzler Reinhold Mitterlehner schon in seinem kürzlich erschienenen Buch, „Haltung- Flagge zeigen in Leben und Politik.“ So fragt er: “Wer traut sich heute schon, etwas Kritisches zu sagen? Meistens reden nur die die nichts mehr zu verlieren haben.“ Demokratie lebe laut Mitterlehner von der freien Meinung und Partizipation und der Vielfalt in der Gesellschaft. Zum Nachlesen und Nachdenken möchte er mit seinem Buch beitragen. „Nicht schweigen, auch wenn es bequemer ist“, lautet ein Credo Mitterlehners an diesem Abend.

Zukunftsweisende Gespräche

Auf die Zukunftsprobleme und Lösungen angesprochen, meint er: „Es liegt an uns, dieses Miteinander wieder stärker zu leben. Sich wieder mehr zusammenzusetzen und nach Lösungen suchen.“ Die „Unterkagerer Stubengespräche“ seien eine zukunftsweisende Einrichtung, dafür lobt Mitterlehner die Initiative. Jeder könne seinen Beitrag leisten und seinen Standpunkt äußern.
„Wenn junge Leute in Europa sich untereinander kennenlernen und austauschen wie bei Erasmus Plus, ist das der beste Weg, Europa verstehen und lieben zu lernen“, erklärt er. Das Engagement von Greta Thunberg erwähnt er als beispielgebende Entwicklung für wachsendes politisches Engagement von Jugendlichen.

Lokale Tagesthemen

Auch lokale Tagesthemen werden angesprochen wie die Attraktivierung der Mühlkreisbahn, Errichtung eines Bezirkshallenbades und Forderung nach einer 110kV-Erdkabelleitung anstatt der projektierten Freileitung. Auch hier sein Aufruf: „Sich wieder mehr engagieren und diese Forderungen gegenüber den zuständigen Politikern und Verantwortungsträgern entsprechend artikulieren.“ Bei der 110 kV-Leitung sei er selbst ein Verfechter für die nachhaltige Erdkabelvariante, als „Technologie der Zukunft“.

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