Bezirk Rohrbach - Jugendcoach
Schritt für Schritt zum Wunschberuf

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Jugendcoaching – gemeinsam mit Jugendlichen eine passgenaue Perspektive erarbeiten

BEZIRK (alho). Zahlreiche Betriebe bieten Lehrstellen an und versuchen mit attraktiven Angeboten Jugendliche für eine entsprechende Ausbildung zu gewinnen. Dennoch bleiben immer wieder Jugendliche auf der Strecke. Seit 2013 gibt es im Bezirk Rohrbach das Projekt Jugendcoaching für Pflichtschüler ab dem neunten Schuljahr.

Zwei Jugendcoaches im Bezirk im Einsatz

22 Jugendcoaches sind im Gebiet Oberösterreich Nord im Einsatz, im Bezirk Rohrbach sind Helene Walch und Harald Hehenberger am Werk. Gemeinsam betreuen die Beiden jährlich rund 100 Pflichtschüler ab dem neunten Schuljahr. Träger des Jugendcoachings für Pflichtschulen in Oberösterreich Nord ist Jugend am Werk, das ein Unternehmen der BBRZ-Gruppe (Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum) ist. „Jugendcoaching unterstützt, wenn Jugendliche Hilfe beim Übergang zwischen Schule und Beruf brauchen. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos, Jugendliche können sich jederzeit bei uns melden! Wir wissen über die gesamten Projektangebote in Oberösterreich und natürlich speziell im Bezirk Bescheid“, betont Hehenberger. Dies ergänzt Walch: „Ich begleite die Heranwachsenden dabei eine realistische und für sie passende berufliche Perspektive zu entwickeln. Die Richtung geben aber die Jugendlichen selbst vor. Das Ziel wird gemeinsam mit ihnen erarbeitet und formuliert.“ Die Hilfe soll bewirken, dass die Kids ihrer Ausbildungspflicht bis 18 Jahren nachkommen.

Stärken und Förderpotentiale herausfinden

Jugendcoaches sind vom Sozialministerium beauftragt Jugendliche zu beraten, begleiten, abzutesten und Stärken sowie Förderpotentiale herauszufinden. „Es gilt den Druck herauszunehmen und klarzumachen: Wir haben Zeit, es stehen noch ausreichend Berufsjahre bevor“, erklärt Hehenberger und meint: „Wichtig ist es, die passende Perspektive zu finden und einschätzen zu können, ob der Jugendliche schon reif für den Beruf, ist.“

Berufspraktische Tage sind besonders wichtig

Erfahrungen und Begegnungsfelder durch berufspraktische Tage in Schulen mit verschiedenen Berufen sind gerade auch für Jugendliche maßgeblich für Eindrücke im Arbeitsleben. „Erst mit dem Schnuppern in Firmen bekommen Jugendliche einen Einblick in Berufsfelder. Dann sehen sie erst wie viele Vorbereitungen und Arbeitsschritte notwendig sind, bis ein Produkt verkauft werden kann“, so Jugendcoach Walch und bestätigt: „Eine ehrliche Rückmeldung der Firmen nach dem Schnuppern ist sehr hilfreich. Auch wenn nicht alles positiv war, ich rede mit den Jugendlichen darüber und sie können daraus lernen.“

Ehrliche Menschen punkten am meisten

Apropos Ehrlichkeit: „Die Wirtschaft ist dankbar, wenn Jugendliche ehrlich sind“, weiß Jugendcoach Hehenberger aus Erfahrung: „Wird mit offenen Karten gespielt, kann beispielsweise auf eine Lese- und Rechtschreibschwäche eingegangen und Rücksicht genommen werden.“ Die beiden Jugendcoaches freuen sich über die gute Zusammenarbeit mit allen Mittelschulen und Polytechnischen Schulen im Bezirk Rohrbach.  Wenn Jugendlichen von Jugendcoaches empfohlen wird, eine verlängerte Lehre oder Teillehre zu machen, können diese eine weitere Begleitung bekommen. Davon machen aktuell in ganz Oberösterreich 2.350 Jugendliche Gebrauch.
 
Jugend am Werk GmbH, Bahnhofstraße 7-9, 4150 Rohrbach; Harald Hehenberger: Tel.: 0664 85427 84; E-Mail: harald.hehenberger@jugendamwerk-linz.at, bzw. Helene Walch: Tel.: 0664 85 43182, E-Mail: helene.walch@jugendamwerk-linz.at

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