Schwangere in Rohrbach wünschen sich keinen Kaiserschnitt

Freuen sich über den Nachwuchs: die Hebammen Ulrike Koller (l.) und Petra Strasser mit Oberarzt Jan Koudelka.
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  • Foto: Foto: gespag
  • hochgeladen von Evelyn Pirklbauer

ROHRBACH. 111 Kinder wurden im vergangenen Jahr am Landes-Krankenhaus Rohrbach mittels Kaiserschnitt entbunden. Das sind 23 Prozent aller 484 Kinder, die im Jahr 2013 am LKH Rohrbach das Licht der Welt erblickten. Ein niedriger Wert im Vergleich zum Österreich-Durchschnitt von 30 Prozent. Dennoch: "Wir liegen heuer zum ersten Mal über 20 Prozent", sagt Primar Peter Stumpner, der Ärztliche Leiter des LKH Rohrbach. "Ich bin nicht glücklich damit." Mehr Kaiserschnitte seien ein "Trend der Zeit", glaubt Stumpner. Sobald ein Risiko bestehe, entscheide man sich eher für den Kaiserschnitt. In vielen anderen Krankenhäusern wünschen sich werdende Mütter, die auf natürlichem Weg entbinden könnten, einen Kaiserschnitt. Das komme am LKH Rohrbach gar nicht vor.
Die Zahl der 2013 Neugeborenen (484) ist etwas geringer als im Jahr davor (495). 228 der Babys waren Mädchen und 256 Buben. Zehn Kinder kamen als Zwillinge auf die Welt. Der geburtenstärkste Monat war 2013 der Jänner. 51 Babys kamen im ersten Monat des Jahres auf die Welt. "Der Geburtenrückgang in den 90ern spiegelt sich jetzt langsam wider", erklärt Stumpner. Weniger Mädchen damals bedeutet weniger Mütter heute. "Eigentlich sind wir noch recht zufrieden", sagt der Ärztliche Leiter.
Bei den Vornamen belegt bei den Mädchen "Sophie" klar den ersten Platz, gefolgt von "Jana", "Anna" und "Marie". Bei den Buben war "Lukas" der beliebteste Vorname, dicht gefolgt von "David" und "Paul".
Rund um die Geburt setzt das Rohrbacher Krankenhaus auf familiäre Atmosphäre, Erfahrung, Service, Ambiente, freundliche Aufnahme und persönliche Betreuung der (werdenden) Mütter. "Wir legen großen Wert auf die individuelle Betreuung unserer Patientinnen, die Hebamme nimmt sich viel Zeit für die werdende Mutter", sagt Regina Hinterberger. Sie leitet die Familienstation am LKH Rohrbach.

Autor:

Evelyn Pirklbauer aus Rohrbach

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