Sich sichtbar machen bedeutet Sicherheit

BEZIRK. In der dunkleren Jahreszeit besteht für Fußgänger erhöhte Unfallgefahr. Schlechte Sicht, wechselnde Witterungsverhältnisse und dunkle Kleidung sind die Hauptursache für Unfälle in der Dämmerung. Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) gibt Tipps, wie man sich in den Wintermonaten am besten sichtbar macht und Unfällen vorbeugt.

Fußgänger sehen zwar hellbeleuchtete Kfz bereits aus der Ferne, sie selbst werden dagegen von Kfz-Lenkern oft erst sehr spät wahrgenommen. Einfache Hilfsmittel sind helle und mit Reflektoren ausgestattete Kleidung. Ein Fußgänger, der Kleidung mit Reflektoren trägt, ist für einen Autofahrer mit Abblendlicht bereits aus 150 Metern Entfernung zu sehen. Dunkel gekleidete Fußgänger hingegen können erst aus etwa 20 bis 30 Metern erkannt werden, also oft zu spät, um entsprechend reagieren zu können.

Am Schutzweg ist nur allzu oft der Schutz weg
Die schlechte Sicht ist besonders bei Zebrasteifen Ursache für viele Unfälle. "Bei Dunkelheit fristet noch immer so mancher Schutzweg ein unscheinbares Mauerblümchendasein - mit erhöhtem Risiko für Fußgänger. KFV-Studien zeigen eine bei Dunkelheit weitaus geringere Anhaltebereitschaft der Fahrzeuglenker vor Schutzwegen als bei Tageslicht. Bei schlecht ausgeleuchteten Schutzwegen ist des Lenkers Wille, Fußgängern den Vorrang einzuräumen, gar um ein Drittel weniger vorhanden als bei gut ausgeleuchteten. Die für Fußgänger überlebenswichtige Gleichung lautet daher: "Sichtbarkeit ist Sicherheit", erklärt Florian Schneider, Präventionsberater im KFV.

Schluss also mit den mausgrauen Nachtschwärmern! Nicht nur die optimale Beleuchtung des Schutzwegs selbst kann lebensrettend sein, auch seine Benutzer können aktiv dazu beitragen, ihr Leben in der Dunkelheit zu schützen: Mit reflektierender Kleidung sind Fußgänger nachts weitaus sichtbarer und somit sicherer unterwegs.

Sichtbarkeit schafft Sicherheit
Beim Spazieren gehen, Nordic Walking oder aber auch bei Arbeiten im Straßenraum (Schneeschaufeln, Heckenschneiden etc.) ist es empfehlenswert, sich "sichtbar" zu machen. "Denken Sie an das Reflexmaterial nicht nur, wenn Sie entlang von Freilandstraßen als Fußgänger unterwegs sind, sondern vor allem auch im Ortsgebiet, denn 90 Prozent der Fußgängerunfälle ereignen sich in den Ortschaften. Wir empfehlen daher allen Fußgängern und Radfahrern: Tragen Sie zu Ihrem eigenen Schutz helle Kleidung und reflektierende Materialien", schließt Schneider.

Sicherheitstipps für die dunkle Jahreszeit:
- Kleiden Sie sich so hell wie möglich!
- Reflektoren sollten rundum strahlen, um Fußgänger auch seitlich sichtbar zu machen.
- Reflektierende Kleidung alleine nützt nichts, wenn Sie sich nicht sicherheitsbewusst verhalten!
- Suchen Sie beim Queren stets Blickkontakt mit dem Autofahrer!

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