FSME im Bezirk
Vergünstigte Impfungen bei Bezirkshauptmannschaft

Die Verantwortlichen des Landes stellen vergünstigte FSME-Impfungen zur Verfügung.
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„Auch wenn uns die Corona-Pandemie fest im Griff hat, dürfen wichtige Vorsorgemaßnahmen wie Schutzimpfungen keinesfalls darunter leiden.“

BEZIRK ROHRBACH. Mit diesen Worten richtete sich Gesundheitsreferentin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlader kürzlich an die Öffentlichkeit. Die Verantwortlichen des Landes stellen auch heuer wieder vergünstigte Frühsommer-Meningoencephalitis-, kurz FSME, Impfungen bei den öffentlichen Impfstellen zur Verfügung. Auch in der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach werden Impfung angeboten. FSME wird durch Viren hervorgerufen und durch Zecken übertragen.

Bei etwa 30 Prozent der Infizierten kommt es zu grippeähnlichen Symptomen, etwa zehn Prozent der Infizierten entwickeln eine schwere Erkrankung im Sinne einer Gehirnhaut- oder Gehirnentzündung. Bleibende Folgen können mitunter Lähmungen, Bewusstseinsstörungen bis zum Koma und lang andauernde Kopfschmerzen sein. Bei etwa einem Prozent der schwer Erkrankten führt die Erkrankung zum Tod. Eine spezifische Therapie gebe es nicht.

„Einzig zuverlässiger Schutz vor FSME ist die Impfung. In Oberösterreich sind im Vorjahr 42 der bundesweit 108 FSME-Erkrankungen aufgetreten. Die Impfung wird in unserem Bundesland als FSME-Hochrisikogebiet allgemein empfohlen. Darum appelliere ich an alle Oberösterreicher, ihren Impfstatus zu überprüfen und die Möglichkeit der Schutzimpfung zu nützen“, sagt Haberlander.

Land trägt Honorar

Das Land Oberösterreich trägt mitunter das Impfhonorar für die FSME–Kinderimpfungen und wendet heuer insgesamt rund 20.000 Euro auf, um die vergünstigte Impfung im öffentlichen Gesundheitsdienst zu ermöglichen. Die Impfung gegen die durch Zeckenstich übertragene Hirnhautentzündung ist ab dem 1. Lebensjahr möglich. Zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes sind regelmäßige Auffrischungsimpfungen empfohlen – nach drei Jahren für die erste Auffrischung, über 60-Jährige nach fünf Jahren.

Was kostet die FSME-Impfung?

Die Kosten für eine FSME-Impfung an öffentlichen Impfstellen in Oberösterreich, also Bezirkshauptmannschaften und Magistrate, betragen 18,50 Euro für Erwachsene, 15,70 Euro für Jugendliche – Personen zwischen vollendetem 15. und 16. Lebensjahr – und 13,70 Euro für Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr. Davon abzuziehen ist der jeweilige Impfkostenzuschuss der einzelnen Sozialversicherungen, darunter zum Beispiel 4 Euro der Österreichische Gesundheitskasse, kurz ÖGK.

Für Kinder wird das Impfhonorar vom Land übernommen. Ab dem dritten unversorgten Kindern werden Arzthonorar und Impfstoffkosten vom Land OÖ übernommen, soweit sie durch die Kostenzuschüsse der Krankenversicherungsträger nicht gedeckt werden und das erste und zweite Kind bereits gegen FSME geimpft sind.

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