Bezirksbauernkammer Rohrbach
„Verständnis für heimische Bauern schon in der Schule fördern“

Die neugewählten Funktionäre der Bezirksbauernkammer Rohrbach,  Bezirksbauernkammerobmann Martin Maierhofer (l),  und die neu Vorsitzende der Bäuerinnen des Bezirkes Michalea Märzinger, präsentierten ihre Arbeitsschwerpunkte bei einer Pressekonferenz, der  bisherige Kammerobmann LAbg und Bürgermeister Georg Ecker zog Bilanz.
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  • Die neugewählten Funktionäre der Bezirksbauernkammer Rohrbach, Bezirksbauernkammerobmann Martin Maierhofer (l), und die neu Vorsitzende der Bäuerinnen des Bezirkes Michalea Märzinger, präsentierten ihre Arbeitsschwerpunkte bei einer Pressekonferenz, der bisherige Kammerobmann LAbg und Bürgermeister Georg Ecker zog Bilanz.
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Der neue Bezirksbauernkammer-Obmann Martin Mairhofer aus Hofkirchen und die neue Bezirksbäuerin Michaela Märzinger aus Nebelberg vertreten in Zukunft die Bauern im Bezirk. Die Stärkung der bäuerlichen Familienbetriebe und ein positives Image für die heimischen Landwirte aufzubauen, zählen zu ihren Vorhaben.

BEZIRK ROHRBACH. „Wir haben in der Region ein eine große Vielfalt an land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, mit vielen erfolgreichen Nischenbetrieben, die sich gut entwickelt haben. Ein Drittel der 2.000 landwirtschaftlichen Betriebe im Bezirk werden biologisch bewirtschaftet“, schildert der neue Bezirksbauernkammer-Obmann Martin Mairhofer die Situation. „Auf dieses Fundament, das mein Vorgänger Georg Ecker in seiner 20-jährigen Tätigkeit errichtet hat, können wir erfolgreich weiterbauen und so optimistisch in die Zukunft blicken“, bedankt sich Eckers Nachfolger.

Mairhofer betreibt selbst mit seiner Frau einen Milchviehbetrieb mit 130 Rindern und einer Fläche von 52 Hektarn, davon 16 Hektar forstwirtschaftliche Fläche mit Christbaumkultur. Daher kennt er die Sorgen der heimischen Landwirte, schätzt aber auch die Freude am Beruf. Auch als Funktionär hat er schon Erfahrung gesammelt, da er jahrelang in der Ortsbauernschaft und der OÖ Jungbauernschaft aktiv war. 2020 folgte er dem Landtagsabgeordneten Georg Ecker zuerst als Bauernbund-Bezirksobmann und nun als Bezirksbauernkammer-Obmann nach.

Familienbetriebe stärken

„Die Stärkung der Familienbetriebe und der bäuerlichen Strukturen mit entsprechender Existenzsicherung ist mir besonders wichtig“, erklärt der 43-jährige Vater von fünf Kindern. Die Wünsche aller Bauern in der Region zu vertreten und dabei das Verständnis für die land- und forstwirtschaftlichen Anliegen bei der Bevölkerung zu fördern, ist ein gemeinsames Ziel der beiden neugewählten Bauernvertreter. Bezirksbäuerin Michaela Märzinger, die Hedwig Lindorfer nachfolgt, möchte so wie der neue BBK-Obmann „die Konsumenten mit ins Boot holen, um die regionale und hochwertige Lebensmittelproduktion zu fördern“. Die 44-jährige Nebelbergerin und dreifache Mutter, betreibt mit ihrem Mann einen Milchviehbetrieb mit 130 Rindern, davon 60 Milchkühe.

Kinder als zukünftige Konsumenten

„Ich möchte mit dem Thema Landwirtschaft verstärkt in die Schulen gehen“, erklärt die neue Bezirksbäuerin: „Wir müssen bei den Kindern, welche die zukünftigen Konsumenten sind, anfangen. Sie sollen erfahren, dass der Einkauf regionaler Lebensmittel auch zum Klimaschutz beiträgt.“ Wichtig ist Märzinger auch die Gemeinschaftspflege, sowie die Pflege von Brauchtum und Tradition. Positiv gestimmt für die Zukunft ist auch der scheidende Bezirksbauerkammerobmann Georg Ecker: „Gerade die vielen jungen Betriebsübernehmer sind motiviert und sehen in der Landwirtschaft gute Zukunftschancen. Sie bringen neue Ideen ein und investieren in ihre Betriebe.“ Das trage auch wesentlich zur Wertschöpfung in der Region bei.

Die Entwicklung der Landwirtschaft im Bezirk

  • Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist von 1995 bis 2020 um rund 45 Prozent auf 1.563 Betriebe zurückgegangen.
  • Die durchschnittlich bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche in diesem Zeitraum pro Betrieb hat sich von 12 auf 21 Hektar erhöht, also fast verdoppelt.
  • Die Zahl der milchviehliefernden Betriebe hat sich von 2003 bis 2019 um 1.103 auf 835 Milchviehbetriebe reduziert. 
  • Die Milchliefermenge pro Betrieb steigt kontinuierlich an: Jährlich werden 180.000 Kilo Milch geliefert – vor knapp zehn Jahren waren es nur 44.000 Kilo. 
  • Der Bezirk Rohrbach verfügt über die meisten Milchbetriebe mit Melkrobotern in OÖ. 2020 waren es 110 Betriebe.
  • Die Zahl der anerkannten Biobetriebe im Bezirk ist in den letzten 16 Jahren auf von 416 auf 597 gestiegen (31 Prozent werden biologisch geführt).
  • 12.730 Hektar der Fläche im Bezirk werden biologisch bewirtschaftet (33% der Fläche).
  • Vom 4. Oktober 2002 bis 24. März 2021 war Landtagsabgeordneter Georg Ecker Bezirksbauernkammerobmann.
  • Quellle: Bezirksbauernkammer Rohrbach
Die neugewählten Funktionäre der Bezirksbauernkammer Rohrbach,  Bezirksbauernkammerobmann Martin Maierhofer (l),  und die neu Vorsitzende der Bäuerinnen des Bezirkes Michalea Märzinger, präsentierten ihre Arbeitsschwerpunkte bei einer Pressekonferenz, der  bisherige Kammerobmann LAbg und Bürgermeister Georg Ecker zog Bilanz.
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